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Neue Kursangebote im BBZ St. Nikolaus

Sprachkurse:
Für SeniorInnen, die Spanisch oder Italienisch lernen möchten, bietet das Begegnungs- und Beratungszentrum St. Nikolaus neue Kurse an:

Der Spanisch-Kurs startet am Mittwoch, den 25.4. 2012.,
der Italienisch-Kurs am Donnerstag, den 26.4.2012.

Beide Kurse finden jeweils in der Zeit von 10:15- 11:45 Uhr im BBZ St. Nikolaus, Sittardsberger Allee 32, 47249 Duisburg-Buchholz statt und sind für AnfängerInnen geeignet.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen beim Katholischen Bildungswerk Duisburg unter 0203-2810474

Gedächtnis-Training: Muskeltraining fürs Gehirn
Mit einen ganzheitlichen Gedächtnistraining wird der Spaß am Denken (wieder) entdeckt. Wichtige Funktionen des Gehirns lassen sich mit einfachen Übungen aktivieren und die Konzentration verbessern. Hierzu bietet das Begegnungs- und Beratungszentrum St. Nikolaus eine Schnupperstunde am Freitag, den 27.4. und ab dem 4.5.2012 einen Kurs Gedächtnistraining mit acht Terminen an. Schnupperstunde und Kurs finden jeweils in der Zeit von 10:15 - 11:45 Uhr im BBZ St. Nikolaus, Sittardsberger Allee 32, 47249 Duisburg- Buchholz statt.

Eine vorherige verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung und weitere Informationen beim Katholischen Bildungswerk Duisburg unter 0203-2810474

Rückfragen bitte an:
Name: Kleinwächter, Hans-Georg
Telefon: 0203-4498590 / 0172-2541739
Email: hgk@caritas-duisburg.de
Meldung vom 10.04.2012




Pilotprojekt: Caritascentrum Nord gründet Ehrenamtsagentur

„Ich helfe gern, das ist einfach in mir drin!“

… sagt Cemal Akdemir schlicht und stapelt ein paar leere Obstkisten aufeinander. Um 15.00 Uhr öffnet der Tafelladen Marxloh dienstags und mittwochs die Türen, um 15.30 Uhr sind die Lebensmittel bereits restlos „ausverkauft“. Als Ehrenamtlicher unterstützt Akdemir gemeinsam mit seiner Frau Beate schon seit drei Jahren das Gemeinschaftsprojekt der Pfarrgemeinde St. Norbert, der Duisburger Tafel und des Caritascentrums Nord. Und findet: „Das ist auch ´ne super Truppe hier!“ Tatsächlich, die Atmosphäre ist freundlich und entspannt, die Ehrenamtlichen kennen die Namen der meisten Besucher und haben für jeden ein freundliches Wort. Auch die Menschen in der langen Schlange warten geduldig, bis sie an der Reihe sind: Z.B. Hartz IV Empfänger, Rentner mit wenig Geld, oder Eltern mit Kindergeldzuschlag, die hier dringend benötigte Lebensmittel bekommen. Wobei der „Speiseplan“ immer unterschiedlich ausfällt, je nachdem, welche Spenden an diesem Tag abgegeben worden sind. „Wir haben auch schon mal 200 Kisten Mandarinen auf einmal bekommen“, schmunzelt Hiltrud Wagener vom Fachbereich Gemeindecaritas. Sie ist die erste Ansprechpartnerin im Rahmen dieses Pilotprojektes „Ehrenamtsagentur“. Denn Tafelladen, Frühstückscafé, Schulmaterialkammer & Co. – also Einrichtungen, die wichtige Hilfe leisten – brauchen ihrerseits Unterstützung:

Ehrenamtliche gesucht!

Gesucht werden Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Wie z.B. die Abiturientin Jasmin Bruckmann, die seit einem halben Jahr dabei ist: „Wenn es einem selber schlecht geht, dann will man ja auch, dass einem geholfen wird!“ Und Spaß macht es ihr auch noch, denn bevor es losgeht, trinken die Helferinnen und Helfer erst mal gemeinsam Kaffee.

Sich und seine Talente einzubringen, Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein – das macht den Reiz des ehrenamtlichen Engagements aus. Für Menschen in Not bietet die Caritas ein vielseitiges Hilfsprogramm an und sucht nun ihrerseits Unterstützung: Menschen, die sich gern für andere Menschen einsetzen und eine gesellschaftlich wichtige und sinnvolle Aufgabe übernehmen wollen. Geld gibt es im Ehrenamt naturgemäß nicht, dafür aber Freude, Anerkennung und Dankbarkeit. Und: Das gute Gefühl, einen Unterschied im Leben eines anderen Menschen gemacht zu haben. „Wir suchen Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, die Freude an Verantwortung haben und auch einen persönlichen Nutzen aus ihrem Engagement ziehen“, erläutert Hiltrud Wagener. Sie erarbeitet gemeinsam mit den Einrichtungen und Diensten, den Projektverantwortlichen und Gemeinden entsprechende Aufgaben- und Anforderungsprofile und gleicht diese im Erstgespräch mit den potenziellen Ehrenamtlichen ab: Hierbei werden die Interessen, die Motivation und die zeitlichen Ressourcen erörtert, damit die Interessierten den zu ihnen passenden Aufgaben zugeführt werden können. Es folgt eine Probezeit von vier bis sechs Wochen, nach der ein Reflexionsgespräch mit allen Beteiligten geführt wird. Am 22.5.2012 wird die Ehrenamtsagentur um 19.00 Uhr im Caritascentrum Nord offiziell eröffnet. In diesem Rahmen werden auch die einzelnen Angebote vorgestellt. Interessierte erreichen Hiltrud Wagener telefonisch unter 0203 – 9940632

Meldung vom 19.04.2012




Einladung: Musikalischer Abend in der Nikolausburg

In unserer Reihe „Begegnungen in der Nikolausburg“ laden wir ein zur Musik mit Solisten der „Yehudi Menuin Live Musik Now“: Eva Maria Mitter-Akkordeon, Maximilian Brosy-Querflöte. Mit Bildern von Theo Kort und Manuela Belahouane.

Mittwoch, 18.04.2012 um 18.30 Uhr
Suchthilfezentrum Nikolausburg, 1.Etage
Fürst-Bismark-Str. 34, Duisburg Ruhrort

„Live Music Now“ fördert besonders qualifizierte Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Im Anschluss an der Veranstaltung wird ein kleiner Imbiss gereicht und es besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Künstlern. Der Eintritt ist frei!

Mehr Info gibt es bei Franz-Josef Werner oder Doris Stegemann (Tel. 417805-0)

Meldung vom 16.04.2012




Pilotprojekt: Caritascentrum Nord gründet Ehrenamtsagentur

So bringt es eine Mitarbeiterin auf den Punkt, die es schließlich wissen muss: Stolze 82 Jahre ist Christel Gudd, die letzten acht Jahre hat sie als Ehrenamtliche beim Caritasverband Duisburg gewirkt: „Ich bin allein zu Haus und freue mich über die Beschäftigung.“ Seit acht Jahren bewirtet sie zweimal wöchentlich Hilfebedürftige im Frühstückscafé in der Gemeinde St. Peter und Paul in Marxloh. Im ehemaligen Schwesternhaus in der Mittelstraße 8 kocht sie etliche Kannen Kaffee, schmiert liebevoll Brote. Und konnte durch ihr Engagement auch Christine Kauczor mitreißen, die sie unterstützt und auch das Geschirr wegspült. Sich und seine Talente einzubringen, Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein – das macht den Reiz des ehrenamtlichen Engagements aus. Für Menschen in Not bietet die Caritas ein vielseitiges Hilfsprogramm an und sucht nun ihrerseits Unterstützung: Menschen, die sich gern für andere Menschen einsetzen und eine gesellschaftlich wichtige und sinnvolle Aufgabe übernehmen wollen. Geld gibt es im Ehrenamt naturgemäß nicht, dafür aber Freude, Anerkennung und Dankbarkeit. Und: Das gute Gefühl, einen Unterschied im Leben eines anderen Menschen gemacht zu haben. Denn die Gäste, z.B. Rentner mit geringer Rente oder Hartz-IV-Empfänger, die finanziell kaum über die Runden kommen, kranke oder einsame Menschen, wissen diesen Service zu schätzen: „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, betont ein Besucher. „Wir freuen uns darauf, uns hier zweimal in der Woche in angenehmer Atmosphäre treffen und unterhalten zu können. Und wir stecken auch etwas Geld in die Kasse, damit davon Brot gekauft werden kann.“ Die anderen nicken bestätigend. Einer von ihnen räumt das Geschirr ab und trägt es in die Küche. Auch Weihnachten feiern sie gemeinsam, dann spielt Christel Gudd Orgel. Und wenn die Spenden reichen, dann steht auch mal frisches Obst auf dem Tisch. Denn es wird gewirtschaftet im Frühstückscafé und die Ehrenamtliche fährt stets in einen bestimmten Supermarkt, wo die Brötchen nur 13 Cent kosten. An guten Tagen werden zwei Brötchen gereicht; manchmal reicht es nur für anderthalb.

Ehrenamtliche gesucht
Damit dieses und weitere attraktive Hilfsangebote – die wir an dieser Stelle wöchentlich vorstellen möchten - auch künftig vorgehalten werden können, sucht die Caritas nun weitere Kolleginnen und Kollegen. „Wir suchen Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, die Freude an Verantwortung haben und auch einen persönlichen Nutzen aus ihrem Engagement ziehen“, erläutert Hiltrud Wagener. Als Mitarbeiterin des Fachbereichs Gemeindecaritas ist sie die erste Ansprechpartnerin im Caritascentrum Nord. Sie erarbeitet gemeinsam mit den Einrichtungen und Diensten, den Projektverantwortlichen und Gemeinden entsprechende Aufgaben- und Anforderungsprofile und gleicht diese im Erstgespräch mit den potenziellen Ehrenamtlichen ab: Hierbei werden die Interessen, die Motivation und die zeitlichen Ressourcen erörtert, damit die Interessierten den zu ihnen passenden Aufgaben zugeführt werden können. Es folgt eine Probezeit von vier bis sechs Wochen, nach der ein Reflexionsgespräch mit allen Beteiligten geführt wird. Interessierte erreichen Hiltrud Wagener telefonisch unter 0203 - 9940632 Maria-Anna Gutte, 0203 60013533
Meldung vom 16.04.2012




Sozialstationen des Caritasverbandes Duisburg weiter auf Erfolgskurs

Die guten Nachrichten reißen nicht ab: Nach den herausragenden Noten der Sozialstationen Rheinhausen, Süd, Nord, Walsum und Homberg, schnitt nun die Sozialstation Marienhof – also die Mülheimer Dependance des CV Duisburg - bei der Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) mit einer 1,3 ab. Begibt man sich auf Spurensuche, warum die Sozialstationen so gute Leistungen bringen, ist der meistgenannte Grund dieser: Team-Arbeit! Wie sieht die konkret im Alltag aus? Ein exemplarischer Besuch bei der Sozialstation Walsum liefert gleich mehrere Antworten:

Immer wieder donnerstags wird es in der Sozialstation Walsum besonders… familiär. An jenem „Besuchs-Donnerstag“ zieht ein feiner Hauch von Knoblauch durch die Josefstr. 10 und Vorfreude macht sich breit: Heute findet wieder die wöchentliche Team-Sitzung statt und die wird durch ein gemeinsames Mittagessen eingeleitet, das die MitarbeiterInnen abwechselnd selbst zu Hause vorbereiten und mitbringen. Es gibt einen reichhaltigen und knackig frischen Tortellini-Salat, der mit jenem Knoblauch-Baguette gereicht wird, das eingangs auf so angenehme Weise jene „mediterrane“ Atmosphäre verbreitet hatte. Leiterin Marlene Jenschke – von ihrem Team liebevoll als Oberschwester Marlene geneckt - winkt mich durchs Büro direkt ins Besprechungszimmer, in dem der Tisch schon gedeckt ist. 15 Mitarbeiter bilden das Team Walsum, ein knappes Dutzend ist heute anwesend: Z.B. Judith Ahrens, die seit 2000 dabei ist und seit „zwei Stunden Nichtraucherin ist“, wie die anderen frohlocken. Oder Dietmar Zühlke, u.a. Demenz- und Wundexperte oder Iris Heider, die Spätdienst-Schwester und leidenschaftliche Bäckerin: Ihr verdanken wir den Streuseltraum mit Fruchtmarmelade, der als Nachtisch verteilt wird und keine Wünsche offen lässt. Ja, hier kann man sich schon wohlfühlen. Findet auch Michaela Wassermeyer, die sich 2003 vom Arbeitsamt zur Altenpflegerin umschulen ließ, dies nie bereute und auch andere gern motivieren möchte, diesen Schritt in einen krisensicheren Job zu wagen (siehe Infokasten). Auch Klaudia Grzyb ließ sich nach ihrer Umsiedlung zur Altenpflegerin ausbilden – in Polen war sie Sekretärin. Die ehemalige Arzthelferin Birgit Reselski arbeitet bereits seit 1988 als Pflegehelferin beim Caritasverband Duisburg. Zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen lassen sie es sich erst einmal schmecken, bevor die Teller abgeräumt werden und bei der obligatorischen Tasse Kaffee die Fälle gemeinsam besprochen werden. Der Ton ist locker und ungezwungen, jeder sagt genau das, was er auf dem Herzen hat. „Dies hier ist ein geschützter Raum“, betont Marlene Jenschke. „Hier können sich alle aussprechen und wieder auftanken für einen Job, der nicht immer leicht ist.“ Sie formuliert es noch klarer: „Der Job ist hart und anstrengend!“ Denn das Schicksal der ihnen anvertrauten Patienten lässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht unberührt; ihr Schmerz, ihre Einsamkeit. Und auch der Umgang mit Angehörigen ist zuweilen… eine Herausforderung. Im streng reglementierten Arbeitsablauf eines minutiös geplanten Tages. Da gilt es, Nerven und Haltung zu bewahren, diplomatisch zu sein, aber auch mal Grenzen zu ziehen. Denn bei all der gelebten und erlebbaren Nächstenliebe (Caritas), sind die MitarbeiterInnen auch dafür verantwortlich, kosteneffizient zu arbeiten und geleistete Leistungen auch tatsächlich abzurechnen. Und sehen sich dabei doch immer mal wieder Patienten und Angehörigen gegenüber, die glauben, Nächstenliebe müsse nicht bezahlt werden. Tatsächlich IST Nächstenliebe unbezahlbar und in dieser Haltung führen alle Caritas Pflegekräfte ihre Dienste aus. So weiß auch Anja Keil: „In der Sparte Kundenzufriedenheit bekommen wir immer eine glatte Eins.“ Doch: Fachgerechte Qualitätspflege durch gut ausgebildete Pflegekräfte hat naturgemäß ihren Preis! „Und hier dürfen unsere Mitarbeiter ruhig selbstbewusst auftreten“ – so stärken auch Ulrich Fuest und Thomas Güttner als Vorstand ihren Pflegekräften den Rücken.

Hand in Hand
Die Teambesprechung beginnt mit einem spirituellen Impuls. Michaela Wassermeyer trägt die inspirierende Geschichte eines kleinen Jungen vor, der in der Apotheke ein „Wunder“ für sein todkrankes Brüderchen erwerben möchte. Einer Verkettung glücklicher Umstände sei Dank geschieht dieses Wunder tatsächlich und der Kleine überlebt – Happy End! Das eigentliche Thema: Unerschütterlicher Glaube in Kombination mit bedingungslosem Einsatz macht Wunder erst möglich… Anschließend berichten die Mitarbeiter von ihrer zurückliegenden und der bevorstehenden Woche, Einzelfälle werden ausführlich im Team diskutiert, Ratschläge ausgetauscht, die Solidarität ist spürbar. „Das ist wirklich eine tolle Truppe“, schwärmt Marlene Jenschke. „Das muss einfach mal gesagt werden. Alle arbeiten Hand in Hand, alle springen ein, wenn Not am Mann ist. Und der Krankenstand hier ist extrem niedrig. Die meisten kommen noch mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit, nur um ja nicht ihre Kollegen im Stich zu lassen.“ „Wir haben aber auch eine tolle Chefin“, kommt es prompt aus der Reihe der Mitarbeiter zurück. „Marlene macht alles möglich. Sie ist jeden Morgen ganz früh hier, ist immer als Ansprechpartnerin für uns da. Und sie kennt all unsere Geschichten – auch die privaten.“ Eine andere Kollegin ergänzt: „Ihr Stellvertreter Frank Ipach ist auch einfach klasse.“ „Und deswegen“, so resümiert Dietmar Zühlke verschmitzt, „haut hier auch keiner ab.“
Meldung vom 11.04.2012








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de