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»Hilfe! Mehr Zeit für Pflege« – viel Verständnis für die Kampagne der Wohlfahrtsverbände

Sie gingen nicht auf die Barrikaden, aber auf die Straße: Allerorts machten Pflegekräfte mobil – im wahrsten Sinne des Wortes:
Anja Keil, Zentrale Pflegedienstleitung der Sozialstationen des Caritasverbandes Duisburg ist gar nach Essen gereist, um dort an dem aufmerksamkeitsstarken Autokorso teilzunehmen:

„Es wurde höchste Zeit, dass wir uns zu Wort melden, denn der Alltag in der ambulanten Pflege ist für Patienten und Pflegekräfte gleichermaßen belastend. Die Pflege im Minutentakt – inklusive Anfahrten, Parken und Dokumentation - ist eine Zerreißprobe. Die Kolleginnen und Kollegen leisten herausragende Arbeit gegen die Zeit, stets zum Wohle des Patienten und und oft auf Kosten der eigenen Gesundheit.“

Umso mehr freut sich Anja Keil über die gelungene Aktion: „ So viele Pflegerinnen und Pfleger haben sich beteiligt und die Reaktion der Medien und der Bevölkerung war durchweg positiv. Passanten blieben stehen, Menschen hingen in den Fenstern und signalisierten uns mit dem Daumen ihre Zustimmung. Die Solidarität war spürbar, darauf kann man aufbauen!“

Darüber hinaus hofft die Caritasfrau – neben einer angemesseneren Finanzierung der Pflege - auf diesen positiven Nebeneffekt: „Ich wünsche mir, dass das die öffentliche Wahrnehmung dahingehend geschärft wird, dass wir einen schönen Beruf haben, den wir gerne ausüben und der für viel mehr Frauen und Männer interessant sein könnte: Unser Anliegen ist schließlich der Dienst am Menschen, den wir als sinnvoll und erfüllend erleben. Denn wir machen im Leben dieser Menschen einen Unterschied: Wir helfen den Patienten, entlasten Angehörige und sehr oft sind wir der einzige Kontakt, den alleinstehende Senioren haben.“

Fotos: Hendrik Rathmann

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Meldung vom 29.04.2012




Azubis gesucht!

Wir bilden in Kooperation mit den entsprechenden Fachseminaren Azubis in der Altenpflege aus.

Für diesen krisensicheren Job mit tollen (Aufstiegs-) Perspektiven sind nun Bewerbungen erwünscht:

bewerbung@caritas-duisburg.de

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Meldung vom 25.04.2013




"Familienhilfe sofort vor Ort" qualifiziert Elternbegleiter im Süden

Im Rahmen des Projekts „Starke Eltern – starke Jugendliche“ haben Eltern und andere Interessierte ab dem 08. Mai die Möglichkeit, an diesem Seminar in der Mündelheimer Str. 179 teilzunehmen. Die Elternbegleiter sollen Migrantenfamilien unterstützen und als Ansprechpartner dienen. In vier Modulen werden Inhalte wie das Schulsystem, Jugendliche in der Pubertät sowie Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche bearbeitet. Die Qualifizierung wird in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in NRW e.V. und der Familienhilfe sofort vor Ort der Caritas durchgeführt und ist für die Teilnehmer kostenlos. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer Zertifikate.

Anmeldungen nimmt Yasemin Korkmaz unter 0203 / 600 135 34 entgegen.

Meldung vom 24.04.2013




Caritascentrum Süd lädt als Mitveranstalter zum Konzert ein

„Da sind wir wieder – HKM and friends laden ein...“

So der Titel des 2. Hüttenheimer Konzertes, das am Sonntag, den 05. Mai, um 16.00 Uhr in der Kirche Maria Himmelfahrt, Mündelheimerstr. 179, stattfinden wird. Es ist auf vielfachen Wunsch die Fortsetzung des Konzertes vom Mai 2012, anlässlich des damaligen 100jährigen Bestehens des Stadtteils Hüttenheim. Auch diesmal werden wieder folgende Akteure mitwirken: Atlanta Jazzband (aus Köln), Chor „TonArt“ (Leitung Andreas Rabeneck) und die „gruppe WechselSchicht“ (ehemalige „duisburger gospelgroup“) mit bekannten und neuen Liedern, u.a. auch zum Mitsingen. Es wird bestimmt wieder eine tolle Atmosphäre! Der Eintritt ist frei, Einlass ist um 15.00 Uhr.

Veranstalter: Pfarrei St. Judas Thaddäus – Hüttenwerke Krupp-Mannesmann – Caritascentrum Süd und der Heimat- und Bürgerverein von 1987 e.V.

Kontakt: Andreas Rabeneck –Tel. 0203 – 78 75 67 /
Horst Ambaum –Tel. 0203 44 98 59-13

Meldung vom 24.04.2013




Protestaktion: Autokorso für "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!"

Die Freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen fordert mit dieser Initiative eine höhere Zuwendung für die häusliche Pflege ein. Mit einem Autokorso am Mittwoch, 24. April, wollen die Duisburger Träger, der Caritasverband, die AWO-Duisburg, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk und der Paritätische Wohlfahrtsverband auf die für Patienten und Mitarbeiter schwierige Situation aufmerksam machen. Die Protestaktion will bis zum 28. April „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“ öffentlich wirksam einfordern. Die Aktion zielt auf die Krankenkassen und deren Vergütungssystem. Die gemeinsame "Dienstfahrt“ der Duisburger Pflegedienste am 24. April führt deshalb auch um ca. 14:30 Uhr zur AOK auf der Falkstraße 35-41 – stellvertretend für alle Krankenkassen. Darüber hinaus weisen die Pflegedienste mit Fahnen an ihren Autos und Plakaten auf die Protestaktion hin.

Wilma Katzinski, Geschäftsführerin der AWOcura und Sprecherin der Wohlfahrtsverbände in Duisburg, erläutert die Hintergründe der Aktion: „Eine Pflegerin muss in einer Morgenschicht etwa 16 Patientinnen und Patienten und mehr versorgen. Dabei bleibt für ein persönliches Gespräch oder ein Wort der Zuwendung praktisch keine Zeit. Dies gilt besonders, weil die Dokumentation geradezu unsinnig umfangreich und detailliert erledigt werden muss.“ Dabei sei zu bedenken: Etwa 25 Prozent der Arbeit sind Papier- und Schreibkram. Diese Zeit gehe aber von der persönlichen Betreuung der Patienten ab, so Krankenschwester Annette Hüsgen-Brock von der Evangelischen Sozialstation in Duisburg.

Geld ist Zeit – für Patienten
„Wir fordern deshalb ein Vergütungssystem, das mehr Zeit für die notwendige Nähe und aufmerksame Fürsorge zu den Pflegebedürftigen lässt“, sagt Elke Serin, Pflegedienstleiterin der Sozialstation Mitte/Süd beim Deutschen Roten Kreuz. Denn gerade für viele Seniorinnen und Senioren sei der persönliche Kontakt zu den Pflegerinnen und Pflegern wichtig und eine der wenigen Möglichkeiten, abgesehen vom Fernsehen, eine Verbindung zur Welt außerhalb des Hauses aufzunehmen. Elke Serin: „Wir wollen eine Anhebung der Vergütung für unsere Leistungen, denn in diesem Fall bedeutet dies: Geld ist Zeit. Und diese Zeit wollen wir den Patienten zur Verfügung stellen.“ Mit den entsprechenden Krankenkassen seien die Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege in NRW bereits seit Monaten im Gespräch. Es bewege sich aber nichts, bemängelt AWOcura- Geschäftsführerin Wilma Katzinski. Während die Kosten um 20% gestiegen sind, haben die Krankenkassen die Vergütungssätze für die ambulante Pflege in den vergangenen zehn Jahren nur um 7% erhöht. Kostensteigerungen durch höhere Löhne und Sachkosten können von den Pflegediensten schon längst nicht mehr aufgefangen werden. Bei den Ausgaben der Krankenkassen schlagen ambulante Pflegeleistungen lediglich mit zwei Prozent des Gesamtbudgets zu Buche.

Sicherung einer würdigen Pflege zu Hause
Deshalb habe die Landesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege nun zu einem öffentlichen Protest aufgerufen. In vielen Städten beteiligen sich die ambulanten Pflegedienste an der Initiative „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“ Das gemeinsame Auftreten solle das Bewusstsein für die oftmals schwierige Situation in der häuslichen Pflege schärfen, erklärt Wilma Katzinski. „Alle sind sich einig: Häusliche Pflege ermöglicht vielen Menschen, länger in der eigenen Umgebung leben zu können und nicht ins Pflegeheim umziehen zu müssen“, führt die Geschäftsführerin der AWOcura aus.

Krankenschwester Annette Hüsgen-Brock formuliert die Forderung deutlich: „Deshalb muss die Pflege daheim so finanziert werden, dass sie den Patientinnen und Patienten auch gerecht wird und nicht nur als „Verrichtung“ wahrgenommen wird. Wir arbeiten mit Menschen und wir wollen sie auch unsere Menschlichkeit spüren lassen - gerade in dieser für sie oft belastenden Situation, auf Hilfe angewiesen zu sein.“

Meldung vom 22.04.2013








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