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Caritascentrum Süd: Nähen lernen leicht gemacht

"Familienhilfe sofort vor Ort" (FsvO) bietet Nähkurs für Anfängerinnen und Fortgeschrittene an

Der Kurs beinhaltet eine theoretische Einführung in den Umgang mit der Nähmaschine. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre erlernen die Teilnehmerinnen die Nähtechniken oder frischen ihre Kenntnisse auf. Die kompetente Kursleitung erklärt die wichtigsten Stiche und Grundkenntnisse, die zuerst mit Nähübungen erprobt werden. Schnittmuster und Modehefte sind vorhanden; eine Nähmaschine muss mitgebracht werden. Der Kurs beginnt am 16.9.2013 und kostet 61 Euro. Er findet zwölf Mal von 09:00 bis 12:00 Uhr bei der Caritas "Familienhilfe sofort vor Ort" (FsvO) in Hüttenheim, Mündelheimer Str. 179, statt.

Anmeldungen nehmen Maria-Anna Gutte und Yasemin Korkmaz unter
0203 - 600 135 - 33 oder - 34 entgegen.

Spendenaufruf: Für Mütter aus aller Welt nimmt die FsvO gern Spenden entgegen, z.B. Säuglingskleidung, Kinderwagen, Buggies, Schultüten und natürlich: elektrische Nähmaschinen. Aber auch persönlicher Einsatz ist herzlich willkommen: Wer Kinder betreuen und ihnen erste deutsche Sprachkenntnisse vermitteln will, der melde sich vormittags unter der o.g. Telefonnummer.

Meldung vom 06.08.2012




Schulmaterialkammern: Öffnungszeiten auf einen Blick

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie unter dem Button Angebote (Stichwort "Schulmaterialkammern" im Aufklapp-Menü) oder im Anhang:

Anhang

Meldung vom 18.07.2013




Sparkasse Duisburg unterstützt Schulmaterialkammern im 4. Jahr mit 10.000€.

Schulmaterialkammern öffnen ihre Pforten
Caritas spricht von "Kette der Solidarität"

Die Duisburger Schülerinnen und Schüler wollen jetzt nur noch ihre langersehnten Sommerferien genießen, doch die Schulmaterialkammern stehen schon wieder in den Startlöchern, um die Kids angemessen für das neue Schuljahr ausstatten zu können. Das Lager ist schon gut gefüllt dank des finanziellen und des persönlichen Einsatzes vieler Akteure – das gemeinsame Motto: „Duisburger engagieren sich für Duisburger“. Denn dieses Angebot wird nahezu ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht!

Eine wichtige finanzielle Säule ist neben vielen anderen kleinen und großen Spendern die Sparkasse Duisburg. Die hat soeben ihre ursprünglich auf drei Jahre angelegte Unterstützung spontan noch mal für ein viertes Jahr zugesagt. Die 10.000€ für 2013 sind bereits überwiesen und die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben umgehend den Einkauf erledigt.

In den letzten drei Jahren haben die sechs von der Caritas mit betreuten Schulmaterial-kammern in Duisburg insgesamt fast 9000 Schulkinder mit dem Nötigsten für einen erfolgreichen Schulstart ausgestattet - Tendenz steigend. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Zuzugs der Neu-EU Bürger. "Diese Menschen haben ein hohes Interesse an Bildung", betont Klaus-Peter Bongardt, Leiter des Fachbereichs Gemeindecaritas beim Caritasverband Duisburg. Somit ist das Engagement aller großen und kleinen Spender und Sponsoren, aber auch der 80 ehrenamtlichen Helfer ein wichtiger Beitrag zur Integration. Denn, so Bongardt weiter: "Die Kinder unserer neuen Mitbürger sind irgendwann ... Duisburger Kinder". "Und die", ergänzt sein Kollege Stefan Ricken vom Caritascentrum West, "brauchen die Hilfe am meisten!"

Eine Hilfe, die aber keine Einbahnstraße ist, denn mit maximal 10% des ausgehändigten Materialwertes beteiligen sich die solchermaßen unterstützten Familien und starten so einen Kreislauf: Noch am selben Tag werden von diesem Geld weitere Schulsachen gekauft, die am nächsten Tag sofort verteilt werden. Diesen Vorgang bezeichnet Caritas-Mann Klaus-Peter Bongardt als "Kette der Solidarität". Eine Kette, in die sich die Sparkasse nahtlos einfügt, denn durch nunmehr 40.000€ unterstützt sie diesen Kreislauf maßgeblich und ermöglicht den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dadurch einen hohen Grad an Planungssicherheit. Das entspricht der Tradition des Duisburger Geldinstituts, denn dieser Einsatz steht im Einklang mit der Unternehmensphilosophie, sich für die Bürger der Stadt einzusetzen: „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützen in Duisburg und Kamp-Lintfort zahlreiche soziale, sportliche und kulturelle Belange. Mit Unterstützung der Schulmaterialkammer wissen wir, dass unsere Hilfe unmittelbar bei denen ankommt, die sie auch benötigen“ beschreibt Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, das Engagement des lokalen Kreditinstitutes.

Ein Einsatz, der unverzichtbar ist, denn Beziehern von Arbeitslosengeld II stehen gerade mal 1,63 € für Schulmaterialien zur Verfügung. Das reicht so eben für ein Heft und einen Bleistift...

Schulmaterialkammern haben Nebenwirkungen
"So ist es z.B. ein Verdienst der Schulmaterialkammer-Projekte in ganz Deutschland, dass Eltern, die Hartz IV beziehen, inzwischen 100€ für Schulsachen für jedes schulpflichtige Kind erhalten“, erklärt Klaus-Peter Bongardt. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II bleibt es trotzdem schwierig, ihre Kinder für die Schule gut auszustatten. "Es kommen noch enorme weitere Kosten auf die Eltern zu", so Stefan Ricken von der Gemeindecaritas, "z.B. Kopiergeld, Beiträge für die Klassenkasse, Geld für den Schulausflug oder Klassenfahrten. Hier können wir nur dank unserer Spender, der Gemeinden - und nicht zuletzt dank unserer Ehrenamtlichen! - das schmale Budget derjenigen entlasten, die mit Transferleistungen auskommen müssen."

Es geht um Chancengleichheit
... beim Start ins (Schul-)Leben: Kinder dürfen nicht aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt sein – so das Credo der Sparkasse Duisburg. "Leider müssen wir erleben, dass schon bei der Einschulung zahlreiche Familien nicht in der Lage sind, die finanziellen Mittel für eine erste vernünftige schulische Grundausstattung aufzubringen. Wir wollen aber, dass alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Chancen haben. Die Schulmaterialkammern übernehmen hier eine wichtige Aufgabe bei der wir sie erneut finanziell unterstützen“, betont Hans-Werner Tomalak. Und wenn während des Besuches der Schulmaterialkammer weiterer Hilfebedarf offensichtlich wird, dann können die Aktiven vor Ort Menschen in schwierigen Lebenslagen umgehend an weitere ansässige Projekte vermitteln. Schließlich hört die "Kette der Solidarität" bei den Schulmaterialkammern nicht auf - hier fängt sie erst an.

Rückfragen:
Klaus-Peter Bongardt / Gemeindecaritas
KPB@caritas-duisburg.de, Tel. 0151 - 112 462 52


Bildunterschriften (Fotos: Caritas)
1) Liebevolle Präsentation - die Basics für den Schulstart
2) Getestet und für gut befunden: Solidarische Duisburger Kids aus den Kirchengemeinden in Homberg sichten die Ausstattung für hilfebedürftige Mitschüler.


Anhang

Anhang

Meldung vom 17.07.2013




Duisburger Wohlfahrtsverbände laden ein:

Zur Podiumsdiskussion "An die Pflege denken" am 19. August 2013
Ausführliche Informationen finden Sie im Anhang:


Anhang

Meldung vom 10.07.2013




Das Caritas-Inklusionshaus

Gemeinsam wohnen und leben mit Menschen in besonderen Lebenslagen

Die Eberhardstraße in Homberg ist eine angenehm ruhige Seitenstraße. In den Häusern Nr. 14 und 16 laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren, denn schon im Juli sollen diese beiden GEBAG Häuser neu bezogen werden. Die Idee: Menschen mit Sucht- und/oder psychischen Erkrankungen sollen hier gemeinsam mit den regulären Mietern in sich gegenseitig unterstützenden Hausgemeinschaften leben. Andreas Kollöchter, Leitung des Betreuten Wohnens (BeWo) erläutert den Hintergrund:"Die deutlichen Zeichen der demografischen Entwicklung, die anhaltende finanzielle Überlastung der Kostenträger für Hilfeleistungen sowie die steigende Tendenz zur Vereinsamung erfordern neue Denk- und Hilfsmodelle zur Vermeidung von Ausgrenzung und Isolation von benachteiligten Menschen in besonderen Lebenslagen."

Besondere Lebenslagen?
Mit diesem Begriff können sich viele Menschen identifizieren: Nicht nur die trockenen Alkoholiker oder Menschen mit anderen Sucht- oder psychischen Erkrankungen, sondern auch ältere und körperlich kranke Menschen ohne Familie, die alleine nicht mehr zurecht kommen. Oder - alleinstehende Menschen, denen die Vereinsamung droht. "Diese Menschen verbindet die eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und das daraus resultierende Interesse an Wohn- und Lebensformen, die geeignet sind, vorhandene Handicaps annähernd auszugleichen," fährt Kollöchter fort. "Dank der guten Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner GEBAG sind wir ab Juli in der Lage, ein entsprechendes Wohnprojekt anzubieten." Eine Zusammenarbeit, die auch Sabine Störch, Abteilungsleiterin Mieterservice und Instandhaltung bei der GEBAG, zu schätzen weiß:

"Als das Immobilienunternehmen der Stadt Duisburg ist es für uns besonders wichtig, dass wir uns dem demographischen Wandel stellen und insbesondere auch gegen die steigenden Tendenz der Vereinsamung und gegen die Isolation von benachteiligten Menschen in besonderen Lebenslagen agieren. Mit der Neuausrichtung des Unternehmens legen wir einen besonderen Fokus auf diesen gesellschaftlichen Wandel und freuen uns, mit der Caritas einen Partner an der Seite zu haben, mit dem wir solche Projekte gemeinsam realisieren." Es geht um jeweils fünf Wohneinheiten in den beiden Häusern, eine davon stellt die GEBAG der Caritas mietfrei als Büro für ihr Quartiersmanagement zur Verfügung, "um unsere Klienten, aber auch das Zusammenwachsen der Hausgemeinschaft mit einem Sozialarbeiter vor Ort zu begleiten. Auch die Anbindung in den Sozialraum, z.B. den Kirchengemeinden, Selbsthilfegruppen etc., soll so gefördert werden. Dies wird von Sozialarbeitern voraussichtlich an drei Tagen der Woche mit jeweils zwei Stunden gewährleistet." Diese professionelle Unterstützung konzentriert sich in erster Linie auf die Planung und Steuerung der Wohnstruktur und auf den Einsatz und die Förderung der sozialen Struktur. Ein weiteres erklärtes Ziel stellt die Verselbständigung und Gesunderhaltung der Mieter dar.Hierbei soll die Fachkraft vor Ort von noch zu gewinnenden Ehrenamtlichen unterstützt werden. "Neben dem Büro wird diese Wohnung auch noch Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten bieten", freut sich BeWo-Leitung Andreas Kollöchter.

Ein echter Volltreffer!
"Bei der Vorstellung des Konzeptes durch Orla-Maria Wunderlich und Franz Bleif von der Caritas war meinem Team und mir sofort klar, dass ein Objekt gesucht wird, in dem nur wenige Mieter Gemeinsamkeit leben und erleben können", erklärt Sabine Störch. " Zwei Objekte, mit je fünf Parteien pro Haus, eine Bestandsmieterin, die dies mit trägt und gestaltet sowie ein großer Garten, der dazu einlädt, dass die Bewohner sich hier zusammenfinden - das war für uns ein Volltreffer! Die wenigen und kurzen Besichtigungstermine mit den Verantwortlichen der Caritas bestätigten unsere Auswahl." Auch sie freuen sich schon - auf ihre neuen Wohnungen in der ersten Etage und im Dachgeschoss: Klaus Rosenberg (60) und Stefan Böckers (38), beide trockene Alkoholiker, die, in einem Fall mehrfach, auch schon rückfällig geworden sind. Doch jetzt wollen sie es endgültig schaffen. Dabei setzen sie große Hoffnung auf die Hausgemeinschaft. Denn, so erklären sie einstimmig, "das Alleinsein war immer das Ausschlaggebende für den Rückfall".

Stefan Böckers ist zuversichtlich, "dass die neuen Nachbarn mehr Verständnis haben werden, z.B. wenn man unter Druck steht oder wenn Feiertage oder lange, verregnete Wochenenden drohen und somit auch depressive Verstimmungen. Von der Familie hört man nur, man solle einfach nicht trinken. Als wenn das so einfach funktionieren würde." "Das ist genau die Idee", stimmt Andreas Kollöchter zu, "dass man in solchen Situationen immer ein offenes Ohr und Unterstützung findet." Und tatsächlich: "Ich fühle mich hier sehr wohl," erklärt Stefan Böckers spontan.

"Hier ist man Mensch!""
Hier wird man nicht einfach als Fall, als Nummer wahrgenommen. Ich erfahre hier viel Verständnis für meine Situation. Auch dafür, dass ich erst einige Probleme nachhaltig und mit therapeutischer Hilfe für mich lösen muss, bevor ich mich wieder dem stets wachsenden Druck der Arbeitswelt aussetzen kann." Und arbeiten will der Vermessungstechniker wieder! Doch zunächst gilt es, einen richtigen Schritt nach dem nächsten zu tun. Auch Klaus Rosenberg ist nicht untätig. Der begabte Handwerker wird oft um nachbarschaftliche Hilfe gebeten. Dann repariert er schon mal eine Waschmaschine oder schleift Böden ab. Dies stimmt Andreas Kollöchter zuversichtlich: "Ich hoffe nämlich, dass dies eine aktive Hausgemeinschaft wird, in der die Mieter nicht nur zusammen wohnen, sondern gemeinsam leben. Den Alltag gemeinsam anpacken und sich gegenseitig unterstützen."

"Und es wäre schön", ergänzt Sabine Störch, "wenn wir im kommenden Jahr ein gemeinsames Sommerfest feiern, wenn die Mieter sich im Haus und ihrer Gemeinschaft eingelebt haben." Infokasten: "Ein wesentliches Prinzip von Inklusion ist die Wertschätzung. Und: die Anerkennung!Insofern gilt unser Dank auch den Kolleginnen und Kollegen aus dem Betreuten Wohnen, die mit ihren vielfältigen Professionen und Erfahrungen an der Umsetzung dieses Projektes beteiligt waren: Neben Franz Bleif und Uwe Sievers (siehe Foto) waren das auch Jeannine Damski, Stefanie Jäger, Meike Prasse und Inge Rott." Andreas Kollöchter

Foto: Caritas

BU: Sie glauben an den Erfolg des Caritas-Inklusionshauses:
v.l.n.r. Hintere Reihe: das BeWo-Team Uwe Sievers, Andreas Kollöchter und Franz Bleif sowie Andreas Miosga (GEBAG Sachgebietsleiter Instandhaltung) Vordere Reihe: die Mieter Klaus Rosenberg und Stefan Böckers sowie von der GEBAG Sabine Störch (Abteilungsleiterin Mieterservice und Instandhaltung) und Adriana Bongard-Fuchs (Öffentlichkeitsarbeit & Marketing)
Rückfragen bitte an:

Name: Andreas Kollöchter
Telefon: 0172 - 82 87 430 oder:
0203 - 41 78 05 -0/-12 Email: AKO@caritas-duisburg.de


Anhang

Meldung vom 01.07.2013








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de