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„Mein Kater war ein Wandersmann?“

Gäste der neuen Caritas-Tagespflege unterhalten sich prächtig

Morgens um zehn, mitten in Meiderich: Seniorinnen und Senioren versammeln sich in gemütlichen Sesseln rund um den Wohnzimmertisch und plaudern munter links und rechts und gern auch mit Caritas-Betreuerin Roswitha Strunz, die gerade in der Zeitung blättert und einen Artikel über Zuwanderer vorliest. Bei diesem Thema zeigt sich eine Seniorin in grünem Ohrensessel besonders engagiert: „Ich habe großes Verständnis für diese Menschen, die hier mehr verdienen können als in ihrer Heimat“. Schnell kommt das Gespräch dann auf Landärzte – die es schließlich kaum noch gibt. Die Beteiligung ist lebhaft, jeder kommt zu Wort. Aber es gibt auch zwei, drei Gäste, die einfach nur zuhören wollen. In der neuen Caritas-Tagespflege „Mittendrin“ in der Hollenbergstr. 3 fühlen sie sich tatsächlich „mittendrin“: Mitten in Meiderich, mitten im Leben, denn die anwesenden Seniorinnen und Senioren fühlen sich sichtlich wohl. Sie verstehen sich gut und gehen wohltuend fürsorglich miteinander um. Während sich die meisten in der Gruppe unterhalten, löst ein Senior in Ruhe ein Kreuzworträtsel, eine Seniorin nickt auch schon mal kurz ein.

In den Bücherregalen stehen gebundene Klassiker neben Porzellanpuppen und Nippes aus dem vorigen Jahrtausend. Auf dem Radio aus den 50er Jahren thront ein goldener Engel mit entspannten Flügeln und übereinander geschlagenen Beinen. Eine Caritas-Mitarbeiterin serviert Wasser und Saft, im Hintergrund läuft in angenehmer Lautstärke WDR 4, Melodien zum Träumen.

Gemeinsam lesen, spielen, essen
In der Küche klappert ein Caritas-Mitarbeiter mit dem Geschirr, um schon mal den großen Esstisch zu decken: Heute gibt es deftiges Möhrengemüse mit Bratwurst. Doch bis dahin ist noch Zeit und die Zeitungsrunde bewegt sich nun von der Wohnzimmer-Ecke einige Schritte hinüber zu einem großen Gemeinschaftstisch. Jetzt sind Spiele angesagt!
Roswitha Strunz zieht eine Karte, liest die dort vermerkte Aufgabe und fragt dann nach dem korrekten Sprichwort: „Etwas nicht auf die lange Bahn schieben?“ Die Gruppe überlegt kurz, dann rufen alle durcheinander:„auf die lange Bank!“

Die nächste Herausforderung ist schon schwieriger. Die Gäste sollen Worte finden, die auf –an enden, wie z.B. Marzip-an. Maximili-an, kommt es zögerlich. Kapl-an, trumpft eine Seniorin kreativ auf. Katechismus, wirft ihre Nachbarin verschmitzt in die Runde, die auch gleich in Gelächter ausbricht. Überhaupt wird viel gelacht und… gesungen. Nach der Korrektur des Liedes „Mein Kater? Nein, mein Vater war ein Wandersmann“ wird auch gleich munter angestimmt: Falleri, Fallera…

Die Pflegekasse zahlt
19 Tagesgäste kann die neue Caritas-Einrichtung aufnehmen, pflegen und betreuen. Für die Besucherinnen und Besucher ist ein solcher „Ausflug“ eine willkommene Abwechslung und für ihre betreuenden Angehörigen ist dies eine gleichermaßen willkommene kleine „Auszeit“. Mit dem beruhigenden Gefühl, dass sich ihre Lieben in guten Händen befinden, können sie an diesen Tagen auch einmal etwas Gutes für sich tun.

„Gern beraten wir bei der Finanzierung“, so Einrichtungsleitung Brigitte Stenert. „Denn die meisten Patienten wissen gar nicht, dass ihnen je nach Pflegestufe bis zu acht von der Pflegekasse finanzierte Tage pro Monat zustehen – und das ohne Einbuße beim Pflegegeld!“ Für die Gäste fällt lediglich ein kleiner Eigenanteil bei den Fahrtkosten und der Verpflegung an. Dafür gibt es dann ein Frühstück, Zwischen-Snacks, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Getränke, anregende Beschäftigung und gute Unterhaltung in Gesellschaft.

„Darüber hinaus gibt es auch noch unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten der Tagespflege und der ambulanten Pflege“, ergänzt Brigitte Stenert und weist auf den kostenlosen Schnuppertag hin: „Einfach 0203 70 90 23 00 wählen und einen Termin vereinbaren.“ Und schon bald die bisherige Gästerunde verstärken! Falleri, Fallera…

Meldung vom 23.01.2014




BBZ Homberg: Einladung zum Literaturcafé

Das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) St. Johannes in Homberg startet am 23.01.2014 von 16.00 –18.15 Uhr mit einem Literaturcafé in der Marienstr. 6 ins neue Jahr: Brigitte Dickhoff-Quijs erzählt und liest Geschichten, die der Seele gut tun, Lebenshilfe sein können und Freude machen – eine Oase im Alltag für jedermann.

Im Laufe des Nachmittags können dann die Teilnehmer Wünsche äußern, welche Themen für weitere Termine geplant werden sollen.
Die Anmeldung erfolgt über das Katholische Bildungswerk unter der Rufnummer 0203 28 10 474 (Kursnummer: M36790401).

Die Teilnehmergebühr beträgt vier Euro.

Meldung vom 20.01.2014




Caritas-Kampagne 2014: „Weit weg ist näher, als Du denkst!“

Klimawandel, Konsumverhalten, Flucht - jeder trägt Verantwortung

„Unser Verhalten in den reichen Ländern wirkt sich auf die Lebensbedingungen in armen Ländern aus. Wir wollen dafür sensibilisieren, dass jeder Einzelne durch seine Entscheidungen dazu beitragen kann, die Welt sozialer und gerechter zu machen“, betonte Caritas-Präsident Peter Neher am Mittwoch bei der Präsentation der aktuellen Caritas-Kampagne vor Journalisten in Berlin. In einer globalisierten Welt ende die Nachbarschaft nicht am eigenen Gartenzaun, sondern gehe über Ländergrenzen hinweg. Die weltweiten Verflechtungen konfrontierten die Menschen heute auch mit der Frage nach der individuellen Verantwortung.

Dies zeige sich beispielsweise am Umgang mit Mobiltelefonen. Den meisten Menschen sei nicht bewusst, dass das für die Handy-Produktion erforderliche Tantal meist unter menschenunwürdigen Bedingungen gefördert werde. Auch über die Entsorgung der Geräte denke kaum ein Nutzer nach. „Unsere alten Geräte landen häufig auf den Müllhalden Afrikas, wo die Menschen, darunter viele Kinder, gezwungen sind, unter gesundheitsschädigenden Bedingungen unseren Elektroschrott zu entsorgen“, so Neher. Dies fordere zum Nachdenken darüber auf, ob wirklich immer das neueste Smartphone oder der leistungsstärkste PC nötig seien.

„Dabei geht es nicht darum, Konsum grundsätzlich zu verurteilen. Aber: „Mit dieser Kampagne werben wir für ein bewussteres Verbraucherverhalten“, ergänzt Ulrich Fuest, Direktor des Caritasverbandes Duisburg. „Wir alle müssen innehalten, uns die richtigen Fragen stellen und wo immer nötig und möglich andere Wege beschreiten, die für unsere Umwelt schonender sind. Weltweit tritt die Caritas für eine humane Globalisierung ein und hilft mit konkreten Projekten.“

Auch im Bereich der Arbeitsmigration zeigen sich die globalen Verflechtungen eindrücklich. Viele pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich zu Hause leben, die meisten Familien können diese Aufgabe jedoch nicht alleine bewältigen. Sie sind auf Unterstützung angewiesen, oftmals von Frauen aus Osteuropa. „Diese Frauen sind für die Angehörigen hier eine große Entlastung, werden aber von den eigenen Kindern schmerzlich vermisst“, so Neher. „Die Politik hat auf diese Fragen noch keine Antworten gefunden und lässt die Betroffenen mit der Situation alleine.“

In verschiedenen Projekten hat die Caritas Lösungen für die betroffenen Familien und die osteuropäischen Pflege- und Haushaltshilfen entwickelt. So haben die Caritas in Paderborn und die polnische Caritas ein Konzept erarbeitet, das eine gute Pflege und faire Arbeitsbedingungen ermöglicht und eine Versorgung der Kinder im Herkunftsland sicherstellt. „Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche möchten wir an die besondere Rolle erinnern, die uns Menschen im Umgang mit der Welt zukommt: Verantwortungsvoll und fürsorglich mit allem Leben auf dieser Erde umzugehen“, betont Neher.

Weitere Informationen, die Kampagnenmotive und Videos zum Thema „Weit weg ist näher, als du denkst“ finden Sie auf www.globale-nachbarn.de

Anhang

Meldung vom 18.11.2013




Sparda-Bank spendet 1.800€ für Video-Equipment

Technikgestütztes Coaching für junge Mütter

Junge Mütter, viele von ihnen sind minderjährig, erleben seit vier Jahrzehnten in den Mutter-Kind-Einrichtungen des Irmgardishauses eine professionelle rund-um-die-Uhr-Betreuung. Und: Eine Fürsorge, die sie aus ihrem eigenen Elternhaus so nicht kennen und daher ohne Unterstützung auch nicht an ihre eigenen Kinder weiter geben können.

Hier setzt die entwicklungspsychologische Beratung der Caritas an, die nun um ein Highlight ergänzt werden konnte: 1.800€ spendete die Sparda-Bank, um ganz konkret den Bindungsauf-bau zwischen Mutter und Kind zu unterstützen – mittels einer Videokamera.

„In ähnlicher Form arbeiten wir auch in unserer Bank mit unseren Mitarbeitern“, erklärt Roswitha Weyandt, Vertriebsleiterin der Sparda-Bank West. „Ein Coach begleitet unsere Mitarbeiter bei ihren jeweiligen Beratungsgesprächen und wertet sie anschließend gemeinsam mit ihnen aus; in der Bank allerdings ohne Videokamera. Ein Video, was die Mutter mit ihrem Kind zeigt, ver-anschaulicht sofort, was gut gelungen ist und wo man noch nachjustieren kann.“

Solche Aha-Erlebnisse können nun auch die Bewohnerinnen des Irmgardishaus erleben: Jana*, vier Monate, liegt auf einer Kuscheldecke auf dem Boden. Ihre Mutter Lisa* lässt einen gelben Ballon über ihrem Kopf schweben. Das Baby fixiert den Ballon und folgt ihm mit den Augen. Der Ballon bewegt sich zur Seite, Janas Augen folgen und sanft hilft die junge Mutter ihrer Tochter dabei, sich mit dem ganzen Körper in Ballonrichtung zu drehen.

Pädagogin Barbara Wolf filmt Szenen wie diese. Die guten Momente werden dann in einem Standbild eingefroren und später auf einer Geschenk-CD für die Ewigkeit festgehalten: „Es geht darum, diese positiven Momentaufnahmen zu verinnerlichen und so weitere zu befördern“, er-klärt die Pädagogin, die den Müttern z.B. beibringt, mit den Kindern zu spielen, statt einfach nur anwesend zu sein.

Doch es gibt auch Konfliktsituationen, anhand derer die Erziehungskompetenz gestärkt werden soll. Etwa wenn eine Mutter Schwierigkeiten hat, sich abzugrenzen oder das Kind nicht dazu bringen kann, seine Spielsachen in die Kiste zu räumen. „Wie hast Du Dich selbst erlebt?“ fragt die Erzieherin dann zunächst und betont: „Es geht immer um Bestärkung! Deswegen können die Frauen dieses Angebot auch gut annehmen.“

Spontane Einsicht
Jungen Müttern die Chance zu geben, ihren Kindern das zu vermitteln, was sie selbst nicht er-fahren konnten – das war für Roswitha Weyandt ein Herzensanliegen. Als Vertriebsleiterin steht sie voll und ganz hinter dem Engagement der Sparda Bank, die als Genossenschaftsbank ge-sellschaftliche Verantwortung in ihrem Umfeld übernimmt. „Es geht um Solidarität und so setzen wir uns bereit seit 33 Jahren für die Menschen in unserer Stadt ein – kulturell, sozial und gesellschaftlich.“

Einrichtungsleitung Kirsten Trumpold freut sich über diese Spende, die sich in der Beratungs-praxis als äußerst effektiv und sinnvoll erweist: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte heißt es in einem Sprichwort. Das erleben wir tatsächlich so in unserem Alltag: Die Möglichkeit sich selbst im Umgang mit ihren Kindern zu sehen, verhilft den Müttern oft zu spontanen Erkenntnissen. Solche Einsichten müssten sonst in deutlich längeren Prozessen viel mühsamer erarbeitet wer-den.“

*Namen geändert

Meldung vom 06.01.2014




Frohe Weihnachten

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen und nutzen die Gelegenheit, um Ihnen im nun ausklingenden Jahr ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes 2014 zu wünschen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, das Sie uns durch die umfangreiche Inanspruchnahme unserer Beratungs- und Hilfsangebote entgegen gebracht haben.

Gern stehen wir Ihnen auch im kommenden Jahr in allen Lebenslagen zur Seite. Zwischen den Jahren bleibt unsere Geschäftsstelle am Wieberplatz ab dem 23. Dezember geschlossen. Ab dem 02. Januar sind wir auch hier wieder für Sie da. In dieser Zwischenzeit können Sie sich gern an unsere Service-Hotline wenden, die – wie immer – an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang für Sie erreichbar ist: 0180 1 29 59 20.


Mit freundlichen Grüßen

Caritasdirektor
Ulrich FuestThomas Güttner
Vorstandsvorsitzender Vorstand

Anhang

Meldung vom 17.12.2013








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de