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Jahresempfang 2014

Katholische Stadtkirche und Caritasverband – für eine solidarische und funktionierende Nachbarschaft

Schon immer machten sich die katholische Stadtkirche und der Caritasverband Duisburg gemeinsam stark für die Belange aller (!) Hilfe suchenden Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt. Nun wurde diese Einheit zusätzlich durch den ersten gemeinsamen Jahresempfang unterstrichen. Dabei ging es durchaus auch politisch zu, ganz wie es Stadtdechant Bernhard Lücking angekündigt hatte. Flagge zeigen gegen Rechts – das war eines der vielen gemeinsamen Anliegen, das Daniel Wörmann, Vorsitzender des Katholikenrates als erster thematisierte.

„Die Welt ist längst bei uns zuhause!“

Caritasdirektor Ulrich Fuest stellte anschließend den Bezug zwischen Duisburg und der bundesweiten Jahreskampagne der Caritas her: Globale Nachbarn – weit weg ist näher, als Du denkst. „Die Welt ist längst bei uns Zuhause“, so sein Fazit. Duisburg sei ein Schmelztiegel der Nationen und Religionen, das spiegele auch der Caritasverband Duisburg wider: „Wir beschäftigen immerhin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 19 unterschiedlichen Nationen.“ Weiter machte er deutlich: „Wenn wir abends die schrecklichen Nachrichten über Krieg, Vertreibung und Verfolgung sehen, dann sind wir froh, dass wir – scheinbar! – von diesen Schicksalen durch ein Fernsehgerät getrennt sind. Doch das ist eine Illusion! Die Betroffenen sind längst unter uns! Menschen kommen, um sich bei uns eine neue und bessere Existenz aufzubauen. Um ihren Kindern eine Perspektive für ein besseres Leben zu bieten. Viele fliehen hierhin, um einfach nur zu überleben.“ Das lohnende Ziel, so Fuest, sei eine solidarische und funktionierende Nachbarschaft, für die man sich gemeinsam einsetzen wolle.

Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes, Bischofsvikar der Caritas, näherte sich dem Jahres-Thema anhand der Geschichte der Israeliten: „Der Umgang mit den Fremden, gerechte oder ungerechte Aufenthaltsbedingungen, Willkommenskultur oder Abschottung – das alles ist ein Menschheitsthema, es durchzieht auch die biblischen Erzählungen von der ersten bis zur letzten Seite.“

Duisburg nicht allein lassen

Konkret ging er auf die rund 11.000 Rumänen ein, die Anfang 2014 in Duisburg gemeldet waren. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Zahl der Neuankömmlinge aus Rumänien und Bulgarien, für die nun auch die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gelte, auf rund 600 verdreifacht: „Über die Hälfte davon sind Kinder, die oft kein einziges Wort Deutsch sprechen und die beschult werden müssen. Von den erwachsenen Zuwanderern gelten 90 Prozent als gering oder gar nicht qualifiziert, viele sind Analphabeten.“

Duisburg, so mahnte Thönnes abschließend, dürfe mit der „politisch gewollten Freizügigkeit der EU-Bürger und einigen negativen Begleiterscheinungen nicht allein gelassen werden.“ Insbesondere finanzielle Unterstützung sei nötig, damit Aufnahme und Integration gelingen können: „Nach dem erschreckenden Ergebnis der letzten Kommunalwahl dürfte allen Akteuren klar sein, dass ein Scheitern zu einer Verschärfung oder gar Eskalation der nachbarschaftlichen Konflikte beitragen kann.

Eine Willkommenskultur pflegen

Stadtdechant Bernhard Lücking rundete den kurzweiligen Abend ab, indem er den Blick auf die Vielfältigkeit Duisburgs lenkte: „Die Vielfalt der Kulturen, der Mentalitäten, der Nationalitäten, der Sprachen, der Religionen und Weltanschauungen machen meiner Meinung nach Duisburg zu einer anziehenden und reichen Stadt, wenn auch die finanziellen Mittel leider sehr begrenzt sind.“

Explizit betonte Lücking, dass sich die katholische Stadtkirche auch weiterhin für eine offene, tolerante, bunte und vielfältige Stadt Duisburg einsetzen wolle: „Trotz oder besser gerade wegen des erschreckenden Wahlergebnisses. Wir leben gern in dieser Stadt, gerade weil sie mit ihrer bunten und vielfältigen Bevölkerung so eine liebenswerte Stadt ist.“

Meldung vom 16.06.2014




Caritascentrum Nord, Jägerstr. 2 – ein „Segen“ für Menschen in Not

Ein halbes Jahr nach dem Einzug in das liebevoll renovierte und denkmalgeschützte Haus „Opgen-Rhein“ ist das Caritascentrum Nord nun in seiner neuen Wirkungsstätte gesegnet worden: Pater Thomas ging durch jeden Raum und besprengte ihn mit Weihwasser, nachdem er zuvor mit den Caritas-Mitarbeitern und den geladenen Gästen gebetet hatte.

Vor gut drei Jahren hatte die katholische Gemeinde St. Johann das historische Haus vor ihrer Haustüre von den Erben Opgen-Rhein gekauft und im Caritasverband Duisburg einen willkommenen und naturgemäß „kompatiblen“ Mieter gefunden. Vermittelt hatte damals auch Bezirksamtsleiter Hans-Jürgen Nattkamp, der als Ehrengast der Feier beiwohnte.

Danach beauftragte die Kirchengemeinde den Architekten Klaus Klein mit der Planung des neuen Caritas-Standortes: „Dabei war ich längst im Ruhestand“, schmunzelte er während der Einweihungsfeierlichkeiten. „Meine Frau hatte mich aber gedrängt, dieses Projekt zu übernehmen.“ Das Caritas-Team Nord hat es gefreut, denn unter seiner Federführung entstand ihr schmuckes neues Caritascentrum, in dem sie sich – wie auch ihre Klientinnen und Klienten – überaus wohl fühlen. Und so waren sie auch alle bei der Grundsteinlegung anwesend:

„Errichtet um 1870, umgebaut 2013 von der kath. Kirchengemeinde Propstei St. Johann“ ist dort zu lesen. In den Hohlraum wurde auch ein Zylinder eingemauert, der neben der Grundsteinurkunde vom 13. Juni 2014 auch noch eine Zeitungsseite aus dem Jahre 1924 enthält sowie weitere Funde, die während der Umbauarbeiten zutage traten.

Und darüber waren sich alle Gäste einig: Der gute Geist des Hauses Opgen-Rhein ist nach dem Einzug der Caritas weiterhin spürbar. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um den „Heiligen Geist“ handelt…

Meldung vom 11.06.2014




Premiere: Erster gemeinsamer Jahresempfang

Katholische Stadtkirche und Caritasverband – gemeinsames Engagement für Duisburg

Schon immer machten sich die katholische Stadtkirche und der Caritasverband Duisburg gemeinsam stark für die Belange der Hilfe suchenden Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt. Nun wird diese Einheit auch noch durch den ersten gemeinsamen Jahresempfang unterstrichen:“Am Freitag wird es im Saal des Gabrielhauses in der Gneisenaustr. durchaus auch politisch zugehen“, betont Stadtdechant Bernhard Lücking.

Den Auftakt macht um 19.00 Uhr Daniel Wörmann, der Vorsitzende des Katholikenrates, gefolgt von Caritasdirektor Ulrich Fuest, der einen Bezug zwischen der bundesweiten Caritas-Jahreskampagne „Globale Nachbarn – weit weg ist näher, als Du denkst“ und Duisburg herstellen wird.

Sein Fazit vorweg: „Die Welt ist längst bei uns zuhause. Das spiegelt sich nicht nur in unserer Stadt wider, sondern auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Verbandes, die immerhin aus 19 verschiedenen Nationen kommen.“

Die Einheit in der Vielfalt – das ist der Anspruch der Veranstalter und der „vielfältigen“ geladenen Gäste. Den krönenden Abschluss stellt schließlich die Rede des Bischofsvikars dar: Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes wird unter anderem aus gegebenem Anlass über die Bedeutung von „Heimat“ sprechen.

Anhang

Meldung vom 11.06.2014




Gemeindecaritas im Westen:

Offener Mittagstisch in Alt-Homberg wird gut und gern angenommen

Seit nunmehr einem Monat besteht im Pfarrheim der Gemeinde St. Johannes an jedem Werktag die Möglichkeit, gemeinsam Mittag zu essen. Der Zulauf in den ersten vier Wochen war ausgesprochen positiv. Täglich versammeln sich im Schnitt 20 Frauen und Männer verschiedener Altersstufen zwischen 12:30 und 13:30 Uhr im Saal des Hauses und werden von den insgesamt 15 ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern bedient. Die Altersspanne der Besucher liegt zwischen 2 und 91 Jahren, denn nicht nur Senioren nehmen dieses Angebot gerne wahr – auch jüngere Menschen zählen zu den Gästen, manchmal sogar mit ihren Kindern, die gerade aus der Schule kommen.

„Nach den Erfahrungen der ersten Wochen können wir sagen, dass unsere Idee sehr gut angenommen wurde. Die Gäste kommen gerne, vor allem auch, weil das Essen sehr gut schmeckt“, sagt Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas, die das Projekt in Alt-Homberg angestoßen hat. „Es gibt schon einige Stammkunden, die an jedem Tag kommen, doch immer wieder auch neugierig gewordene Mitmenschen aus der Umgebung“. Und das soll auch weiterhin so bleiben, hoffen die Organisatoren. „Wir würden uns freuen, wenn sich der Mittagstisch zu einem festen Treffpunkt in Alt-Homberg entwickelt“, lädt Ricken ein. Der attraktive Preis von 3,95€ wird auch weiterhin beibehalten. Anmeldungen werden rund um die Uhr über einen Anrufbeantworter angenommen oder können zu den Öffnungszeiten im Pfarrheim vorgenommen werden (Telefon 0157- 54 59 89 67).

Meldung vom 04.06.2014




Neues Angebot im Westen: Kindertrauergruppe

„Wenn Kinder trauern sind wir manchmal ratlos und wissen nicht genau, was richtig und falsch ist“, meint Diakon Stefan Ricken vom Caritasverband und fragt sich, ob es das eigentlich in der Trauer gibt– richtig und falsch?

Fragen wie: Wie kann ich auf mein Kind eingehen? Ist eine Trauerbegleitung sinnvoll? Kann mein Kind eine Trauergruppe besuchen? - sollen im Mittelpunkt eines neuen Angebotes stehen, zu welchem das Caritascentrum West in Zusammenarbeit mit Elisabeth Buske (Trauerbegleiterin für Kinder, Jugendliche und Familien) aus Rheinhausen einlädt. An jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat lädt sie jeweils von 16:00 bis 17:00 Uhr zu Sprechstunden zum Thema „Kindertrauer“ ins Pfarrhaus St.Johannes, Marienstr. 5 in Homberg ein. Kindern nach erlebter Trauer durch Umzug, Scheidung oder Tod hilfreich zu sein, ist ihr ein wichtiges Anliegen. „Mögliche Hilfen können im Gespräch erarbeitet werden, aber auch vor einer Trennung kann man Kinder vorbereiten“, weiß Elisabeth Buske aus ihrer Erfahrung. „Trauernde zu begleiten ist nicht eine Sache der Worte, sondern ein Anliegen des Herzens“, sovdas Credo der Sozialpädagogin, die ErzieherInnen ausgebildet hat.

„Mit diesem Angebot wollen wir im Rahmen der Trauerbegleitung im Duisburger Westen einen neuen Akzent setzen“ sagt Ricken und verweist auf die schon bestehenden Angebote des Trauercafes im Emil-Bosbach-Haus in Rheinhausen und die Gruppe für „jung verwitwete Mitmenschen“ in Homberg.

Das Ziel der jüngsten Initiative ist die Gründung einer Kindertrauergruppe in Homberg. Hierzu werden noch Menschen gesucht, die eine Trauerqualifikation haben oder bereit sind, eine solche intensive Schulung im Bereich der Kindertrauer zu machen. Interessierte können sich melden bei

Stefan Ricken
Caritascentrum West
Telefon 02066-4168418

Meldung vom 04.06.2014




Caritas-Tagespflege "Mittendrin" lädt herzlich ein:

Tag der offenen Tür am 15. Juni

Nicht nur unsere Gäste fühlen sich bei uns wohl, sondern auch ihre Angehörigen: Wenn Sie uns ebenfalls kennen lernen wollen, vereinbaren Sie einfach einen Termin für einen kostenlosen Schnuppertag - einen entsprechenden Gutschein finden Sie im Anhang.

Gern laden wir Sie zu unserem Tag der offenen Tür am 15. Juni ein, wenn wir wir zwischen 13.00 und 16.00 Uhr unsere Türen für Nachbarn, Freunde und Interessierte öffnen. Einrichtungsleitung Brigitte Stenert, Koordinatorin Franziska Falk sowie das gesamte Team freuen sich auf Ihren Besuch!

Anhang

Meldung vom 02.06.2014








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de