Unsere Pflegeangebote:
Ambulant, stationär oder in der Caritas-Tagespflege
Infos zu den Sozialstationen und unterstützende Angebote für Seniorinnen und Senioren
Facebook–Caritas Duisburg
Menschlich und vor Ort – immer nah und immer da!
Unterstützen Sie uns
Werden Sie Teil der Caritas Familie. Ihr Einsatz und Ihr Ehrenamt stärkt uns alle...
Jahreskampagne 2017:
Zusammen sind wir Heimat
Wir stellen uns der Aufgabe – Zusammenleben in Vielfalt
Dringender Spendenaufruf von Caritas international
Schnelle Hilfen sind gefragt - Katastrophen in vielen Teilen der Welt machen dies nötig!

            Newsarchiv


Handy-Sammelaktion "old mobile for youngcaritas"

Caritasverband Duisburg nimmt bis zum 18.12. alte Handys entgegen
(Bitte am Empfang/Wieberplatz 2/ Geschäftsstelle Katholisches Stadthaus abgeben)

old mobile for youngcaritaslet it go with a smile
Wer will es nicht? Das schnellste und angesagteste Handy oder Smartphone, das der Markt zu bieten hat? Doch hat unser Konsumverhalten an anderen Orten der Welt oft große Auswirkungen.

Herstellung
In jedem Handy stecken bis zu 60 Stoffe, darunter wertvolle Metalle wie Kupfer, Gold, Aluminium und das in Coltan enthaltene Tantal. Diese Rohstoffe werden oft in armen Ländern Afrikas oder Südamerikas abgebaut. Die einheimische Bevölkerung bekommt von dem Gewinn nur selten etwas ab und es herrschen oft menschenunwürdige Zustände und Interessenkonflikte die in Gewalt oder manchmal auch in Bürgerkriegen enden.

Recycling
Die alten Handys und Smartphones landen auf Müllhalden in ärmeren Regionen der Welt, wo sie von Menschen unter höchst gesundheitsschädlichen Bedingungen ausgeschlachtet werden. Hauptgrund dafür ist die bislang sich nicht lohnende Wiederverwertung hierzulande. Trotz des großen Rohstoffschatzes, der in Elektromüll steckt.

Was wir tun können
Wir sammeln Handys und sorgen dafür, dass sie entweder weiterverkauft und somit noch länger genutzt oder recycelt werden. Das Geld das wir dabei bekommen, spenden wir an Projekte von Caritas international in Westafrika.

Ansprechpartner beim Caritasverband Duisburg:
Klaus-Peter Bongardt (Gemeindecaritas)
KPB@caritas-duisburg.de,
0203 - 2 86 56 - 55
Anhang Meldung vom 10.11.2014




Hans-Werner Thönnes legt Caritas-Ämter nieder

Ruhrbischof dankt für engagierten Einsatz in und für die Caritas

Essen (cde) Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck aus persönlichen Gründen darum gebeten, ihn zum 1. Dezember 2014 von seinem Amt als Bischofsvikar für die Caritas im Bistum Essen zu entpflichten. In einem persönlichen Gespräch hat der Bischof diesem Wunsch entsprochen. Mit der Entpflichtung legt Thönnes auch sein Amt als Vorsitzender des Caritasverbandes für das Bistum Essen e.V. zum 1. Dezember nieder.

Bischof Dr. Overbeck zollte dem scheidenden Bischofsvikar hohen Respekt: „Ich danke ihm für seinen engagierten Einsatz in und für die Caritas im Ruhrbistum“, so der Bischof. Immer wieder habe Thönnes die Stimme für die am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen erhoben und bei sozialen Fragen eine klare kirchliche Positionierung in die Gesellschaft hineingetragen. Bereits als Generalvikar habe Prälat Thönnes mutig den notwendigen Umstrukturierungsprozess im Bistum Essen vorangetrieben und umgesetzt. Overbeck: „Das waren besonders große Herausforderungen, mit deren Bewältigung er sich für unser Bistum verdient gemacht hat.“ Der Caritasverband für das Bistum Essen bedauert das Ausscheiden von Thönnes. „In Zeiten kirchlicher und sozialpolitischer Umbrüche hat er die Caritas klug und engagiert geleitet. Die Not der Menschen hat ihn angetrieben, kreative Lösungen für soziale Probleme zu suchen. „Wir danken ihm für zwei Jahre guter Zusammenarbeit und respektieren seine Entscheidung", so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.

Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes kündigte an, dass er weiterhin seelsorgliche Aufgaben im Bistum Essen wahrnehmen werde. (ul)

Meldung vom 04.11.2014




Ebola: Aufklärung und Nothilfe

Caritas bittet um Spenden

Freiburg (cde) Die aktuelle Ebola-Epidemie in Westafrika ist die größte seit der Entdeckung des Virus und eine Tragödie für die Menschen in den betroffenen Ländern. Die Caritasverbände in den besonders betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone, Guinea und Senegal leisten Aufklärungsarbeit und Nothilfen. „Solange es weder Impfung noch Heilung gibt, ist Aufklärung derzeit der einzige Weg, die Ausbreitung der Epidemie zu verhindern. Dafür braucht es afrikanische Experten und Helfer, die das Vertrauen der Menschen genießen und ihr Wissen bis in entlegene Dörfer tragen“, erklärt Birgit Kemmerling, Westafrika-Referentin von Caritas international. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes kann dabei auf ein Netz von katholischen Radiostationen, Hospitälern, Gesundheitszentren und Schulen zurückgreifen. Um die Bevölkerung über Infektionswege und Schutzmöglichkeiten zu informieren sowie Vorurteile abzubauen, sind seit Monaten Caritas-Mitarbeiter in Westafrika im Einsatz. In Monrovia stehen 19 Radiostationen der katholischen Kirche zur Verfügung. In Seminaren informieren die Mitarbeitenden der Caritas wichtige Multiplikatoren wie Priester und Lehrer über Ebola, damit diese das Wissen in ihre Gemeinden tragen. Sie verschaffen sich über Radiobeiträge Gehör und organisieren hunderte Informationstreffen auf Dorfplätzen sowie persönliche Beratungen.

Zweiter Schwerpunkt der Caritas-Hilfe ist die Versorgung betroffener Familien, die durch die Erkrankung eines Angehörigen vielfach in existenzielle Not gestürzt werden, mit Nahrung, Handschuhen, Desinfektionsseife und Thermometern. Darüber hinaus bieten die Caritas-Fachkräfte psychosoziale und seelsorgerische Beratung an. Vielerorts verteilen sie auch Handschuhe, Desinfektionsseife, Chlortabletten, Schutzmasken und Thermometer, die dem Schutz der Angehörigen und des Pflegepersonals dienen.
Caritas international stellt zwei Millionen Euro für die Ebola-Hilfen zur Verfügung. 1,6 Million Euro davon stammen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Neben der Versorgung von Ebola-Erkrankten werden in Liberia, Sierra Leone, Guinea-Bissau und Senegal nochmals 1350 Gesundheitserzieher ausgebildet. (ChG)

Die Caritas im Ruhrbistum ruft zu Spenden auf:
Empfänger: Caritasverband für das Bistum Essen e.V.
Stichwort: „Ebola-Hilfe“
IBAN DE75 3606 0295 0000 0144 00
BIC GENODED1BBE
Kontonummer 14 400, BLZ 360 602 95 (Bank im Bistum Essen)

Info:
Den noch immer großen Aufklärungsbedarf sowie die Stigmatisierung der Betroffenen belegt eine von Caritas USA, Unicef und Focus 1000 initiierte aktuelle Studie. Die Studie sowie weitere Informationen zur Ebola-Hilfe von Caritas finden sich hier: http://www.caritas-international.de/ebola

Meldung vom 28.10.2014




Ein Jahr Caritas-Tagespflege „Mittendrin“:

Interessierte, Gäste und Angehörige mit „Oktoberfest“ verwöhnt

„Das haben sie wirklich toll gemacht“, freute sich eine 87jährige Besucherin, die zwar von der Caritas in ihren eigenen vier Wänden betreut wird, die Tagespflege „Mittendrin“ in Meiderich bisher aber noch gar nicht kannte. „Die Pflegekräfte sind so nett und haben mich schließlich überzeugt, mit dabei zu sein.“ Denn erst wollte die Seniorin, die kürzlich nicht nur ihren Mann, sondern auch ihre Tochter verloren hat, gar nicht kommen. „Doch jetzt bin ich froh, hier zu sein“, versichert sie und nippt vergnügt an ihrem alkoholfreien Weizenbier. Wie ihr ging es auch anderen geladenen Gästen, die sich nur zögerlich und oft auch nur mit ihren Angehörigen getraut haben, am liebevoll gestalteten Fest teilzunehmen und sich dann bestens unterhalten fühlten!

Raus aus der Isolation
Einrichtungsleitung Brigitte Stenert kennt die Ängste und Sorgen, der Menschen, die eigentlich nur noch zu Hause sind und – von dem Besuch der Pflegekräfte abgesehen – kaum noch Kontakte „nach draußen“ haben: „Es gibt ja heute gar nicht mehr so viele Großfamilien und die sozialen Kontakte der Mieter in einem Haus z.B. sind auch nicht mehr selbstverständlich. Dadurch vereinsamen viele Senioren immer mehr. Gerade diese Menschen fühlen sich bei uns gut aufgehoben: Morgens und abends betreuen wir sie zuhause und zwischendurch können sie ergänzend einen schönen Tag in netter Gemeinschaft in unserer Einrichtung verbringen. Das wird sogar von der Pflegekasse finanziert!“

Einsamkeit muss also nicht sein – wie schnell Gespräche, Spiele, Singen und Schunkeln aus einem Tag einen Feier-Tag machen können, das haben die Gäste an diesem einjährigen Jubiläum der Einrichtung erleben dürfen. Die Stimmung war großartig, besonders wenn Publikumsliebling Paul verkleidet als Wildecker Herzbube mit enormen Kissen unter rotem Frack mit den Seniorinnen schäkerte und mit einer Dame gar ein Tänzchen unterm Oktoberfest-Kranz hinlegte.

Glück gehabt
„Der Kuchen war lecker“, schwärmte ein Gast. „Ich freue mich schon auf das Bayrische Buffet, aber jetzt will ich erst mal am Glücksrad drehen.“ Wo er sich aber erst mal ganz hinten anstellen musste, denn viele versuchten hier gegen eine kleine Spende ihr Glück. „Herr Schulze hat den Vogel abgeschossen“, lacht Brigitte Stenert. „Er ist blind und ausgerechnet er hat das Schachspiel mit Sprachcomputer gewonnen.“ „Ob das wirklich ein Zufall war“, fragte sich hingegen dessen Schwager verschmitzt und verstaute den Gewinn schnell im Auto.

Viele helfende Hände
Nicht nur die Gäste, auch das Team in Dirndln und Lederhosen hatte Spaß: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich unglaublich bemüht und sogar ihre Ehepartner mit eingebunden. Sie haben Kuchen gebacken, eigene Stühle und weiteres Geschirr für die gut hundert Gäste mitgebracht und vor allem den Fahrdienst organisiert“, so die Einrichtungsleiterin. „Unsere Pflegekräfte haben die ambulanten Klienten persönlich abgeholt und wieder nach Hause gefahren. Und auch Herr Schmitz vom Taxidienst Verwoerd war als Chef persönlich den ganzen Tag anwesend, um die Gäste der Tagespflege auf Wunsch jederzeit nach Hause zu fahren.“ Aus einem Tag einen Fest-Tag zu machen – das ist allen Beteiligten gelungen! Viele Menschen gingen am Abend glücklich nach Hause. Und einsam fühlte sich niemand.

Kontakt und Information
Caritas-Tagespflege „Mittendrin“
Hollenbergstr. 3
47137 Duisburg – Meiderich

Telefon 0203 70 90 230 - 0

Meldung vom 15.10.2014




Welthospiztag: Filmvorführung am 11. Oktober

Am Samstag, den 11. Oktober, findet der Welthospiztag statt. Überall in Deutschland werden dann unterschiedlichste Veranstaltungen stattfinden. Die Aktionen stehen in Verbindung mit dem World hospice & palliativ care day. Das Motto „Achieving Universal Coverage of Palliative Care: Who Cares? We Do!“.

Eine flächendeckende Versorgung mit hospizlichen Angeboten und Angeboten der Palliativpflege und -medizin ist für die Gesundheitssysteme in den meisten Ländern der Erde eine Herausforderung. In Deutschland hingegen ist die Hospiz- und Palliativversorgung schon sehr gut ausgebaut.

Der Welthospiztag möchte u.a. die Themen Abschied nehmen, Erhaltung der Lebensqualität, Autonomie und Würde des Menschen bis zum Lebensende in den Blick der Bevölkerung bringen. "Gemeinsam für ein würdevolles Sterben" denn „am Ende zählt der Mensch“ - dies sind zwei der verschiedenen Slogans des Welthospiztages 2014 in Deutschland, auf die die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e.V. in Zusammenarbeit mit dem Filmforum Duisburg aufmerksam machen möchte.

Hierfür haben sie sich gemeinsam für die Vorführung der Dokumentation über Elizabeth Kübler-Ross „Dem Tod ins Gesicht sehen“ entschieden. Nach ihrem 1969 veröffentlichten Buch „Interviews mit Sterbenden” war nicht nur ihr Name in aller Munde, sondern auch der Weg geebnet, das Sterben zu enttabuisieren, den Sterbenden in den Blick zu nehmen – ein erster Schritt hin zu hospizlich-palliativer Arbeit. Die Dokumentation „Dem Tod ins Gesicht sehen“ von Stefan Haupt erzählt von Kübler-Ross Kindheit, ihrer Arbeit mit Sterbenden und Aids-Kindern und davon, wie sie mit ihrem eigenen Altern und Sterben umzugehen versuchte.

Die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e.V. wird vor und nach der Vorführung am Samstag 11. 10. 2014 um 18.00 Uhr im filmforum GmbH am Dellplatz an einem Informationstisch auch zum Gespräch bereit stehen.

Andrea Braun-Falco
(Geschäftsführerin)

Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e.V.

Taubenstr. 12
47166 Duisburg
Tel: 0203 - 55 60 74
Fax: 0203 - 55 20 205
Mail: A.Braun-Falco@Hospizbewegung-Hamborn.de
Internet: www.hospizbewegung-hamborn.de
Anhang Meldung vom 11.09.2014




Zuwanderer: Caritas fordert menschenwürdigen Umgang

"Weit weg ist näher, als Du denkst": Bistumsweiter Auftakt zum Caritas-Sonntag in Duisburg Ruhrgebiet (cde). Die Caritas im Bistum Essen fordert einen menschenwürdigen Umgang mit Zuwanderern. "Wir haben im Ruhrgebiet immer noch zu viele Probleme bei der Integration von Zuwanderern. Und wir haben immer noch keine ausreichenden Lösungen für die Unterbringung von Flüchtlingen. Der oberste Maßstab muss ein menschenwürdiger Umgang mit Fremden sein. Egal aus welchen Gründen auch immer sie zu uns kommen", fordert Dr. Hans-Werner Thönnes, Vorsitzender der Caritas im Bistum Essen. "Statt Angst zu schüren, Vorurteile zu pflegen und Debatten um Kontingente und Bestimmungen zu führen, müssen wir mehr tun, um ihnen Schutz und Sicherheit zu bieten." Das sagte Thönnes bei der Eröffnung des Caritas-Sonntags im Sozialzentrum St. Peter in Duisburg.

"Die Welt zu Hause in Hochfeld" - dort wo sonst für Zuwanderer Sprachkurse, Erzählcafé, Kindertreff, Koch- und Yogakurse stattfinden, kamen unter diesem Titel am Samstag Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zum internationalen Brunch zusammen. Über 100 Menschen aus 16 Herkunftsländern (in Hochfeld leben 93 Nationalitäten) waren gekommen, um gemeinsam den Caritas-Sonntag unter dem Titel "Weit weg ist näher als du denkst" zu eröffnen. Und um Bundes- und Landtagsabgeordneten und Entscheidern von Stadt und Caritas zu erzählen, wo die Integration in Hochfeld gut läuft und wo nicht.

In Deutschland sieht die Caritas noch große Defizite: "Unsere Migrationspolitik ist zu sehr von Nützlichkeitsdenken dominiert. Zuwanderung darf nicht nur Fachkräften ermöglicht werden", kritisiert Andreas Meiwes, Direktor der Caritas im Bistum Essen. Ob Ärzte aus Rumänien oder Pflegekräfte aus Polen: "Viele Frauen und Männer aus Osteuropa verlassen ihre Heimat auf der Suche nach Einkommen. Sie pflegen in Deutschland unsere alt gewordenen Eltern. Die eigenen Kinder aber bleiben als Sozialwaisen zurück. Die Interessen der Herkunftsgesellschaften und der Migrantinnen und Migranten selbst müssen mehr berücksichtigt werden", so Meiwes. "Insgesamt müssen wir stärker an einer Willkommenskultur für Flüchtlinge und Asylbewerber arbeiten."

"Freizügigkeit darf nicht in Frage gestellt werden"
Der Bischofsvikar für die Caritas Thönnes ergänzt: "Die Freizügigkeit von EU-Bürgern aus wirtschaftlich armen Ländern darf nicht infrage gestellt werden." Angesichts aktueller Debatten um die Zuwanderung von Menschen aus Bulgarien und Rumänien fordert er: "Städte wie Duisburg dürfen nicht mit den negativen Folgen politisch gewollter Freizügigkeit allein gelassen werden." Die katholische Kirche wolle insgesamt beim Thema Integration zur Entwicklung guter und friedlicher Nachbarschaften mit vielen Nationen, Kulturen und Religionen beitragen. "Wir wollen alles tun, damit sie hier ein neues Leben beginnen können."

Zu dieser Botschaft hätte der Ort kaum besser passen können. Im Sozialzentrum St. Peter arbeiten Caritas und Kirche eng zusammen mit und für die Menschen im Stadtteil. Schwester Martina Paul, die das Sozialzentrum leitet: "Ich bin ständig in Kontakt mit den Menschen und weiß, was sie bewegt. Ich weiß von vielen, welchen Aufenthaltsstatus sie haben, wer krank ist oder in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Viele haben Probleme mit Armut, Sucht, Fremdheit und Einsamkeit. Wir sind da, hören zu und helfen gemeinsam mit vielen anderen Akteuren." Kurse, Kinderbetreuung, Beratung: Aus der der ehemaligen Kirche St. Peter ist ein Ort der Integration geworden. "Wir helfen dabei, dass die Leute sich zu Hause fühlen können."

Yursa (9): "Für mich bedeutet Heimat Familie"
Dass sich viele hier willkommen fühlen, zeigte das große Interesse, mit dem die Besucher am Samstag ins Gespräch kamen. Dauerhaft sollen das auch neue Bilder im großen Saal des Sozialzentrums verdeutlichen. 22 Kinder der Grundschule am Hochfelder Markt waren dafür mit ihren Betreuerinnen des Offenen Ganztages durch den Stadtteil gezogen und haben ihre Lieblingsplätze fotografiert. Das Ergebnis: 20 Fotos zeigen, was für die kleinen Fotografinnen und Fotografen "zu Hause" bedeutet. Yursas Vater etwa ist Türke, ihre Mutter deutsch, sie selbst ist in Deutschland geboren. Für die Neunjährige ist klar: "Für mich bedeutet Heimat Familie." (ChG/mik)

Hintergrund: Der internationale Brunch am Samstag war die Eröffnung des Caritas-Sonntages im Ruhrbistum, der alle katholischen Kirchenbesucher auffordert, für die Caritas zu spenden. An jedem dritten Sonntag im September macht die Caritas bundesweit auf ihr Jahresthema aufmerksam. Die Kampagne 2014 "Weit weg ist näher, als Du denkst" will die Zusammenhänge zwischen dem Verhalten in reichen Ländern und den Auswirkungen in armen Ländern zeigen. Sie zielt aber auch auf jeden Einzelnen, der durch seine Entscheidungen dazu beitragen kann, die Welt sozialer und gerechter zu machen. Vier Themen stehen im Zentrum: Der Klimawandel und der Krieg um Rohstoffe, Flucht und Vertreibung sowie Migration und Integration. Mehr Infos unter www.globale-nachbarn.de

Meldung vom 22.09.2014








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de