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Caritas koordiniert Ausbau der Flüchtlingshilfe

Projektstelle wird kurzfristig eingerichtet/1,5 Millionen Euro für Wohnungen und Aufbau von ehrenamtlicher Unterstützung

Bistum Münster (cpm). Das Bistum Münster will zusätzliche Wohnungen für Flüchtlinge in Kirchengebäuden schaffen und dazu möglichst parallel eine ehrenamtliche Begleitung aufbauen. Um die Vergabe der dafür zur Verfügung gestellten 1,5 Millionen Euro zu koordinieren, richtet der Diözesancaritasverband Münster kurzfristig eine Projektstelle ein. Zwar gebe es schon viele Initiativen in den Gemeinden, freut sich Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Aber "die aktuellen Flüchtlingszahlen sind eine derart große Herausforderung, dass hier eine weitere Unterstützung dringend notwendig ist." Insbesondere soll mit diesem Programm den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen geholfen werden. Die Migrationsdienste der Caritas registrieren auch hier eine deutliche Zunahme.

Drei Bereiche nennt Aiga Wegmann-Sandkamp, die das Projekt seitens des Diözesancaritasverbandes koordiniert, in denen die Caritas in Abstimmung mit dem Bischöflichen Generalvikariat den Kirchengemeinden ihre Unterstützung anbietet. Zum einen ist das die Prüfung, ob ein Gebäude geeignet ist, um darin Wohnungen herzurichten. Desweiteren gehörten dazu die Hilfe bei einer Abstimmung mit den Kommunen, denen die Wohnungen zur Belegung angeboten werden sollen, sowie die Unterstützung beim Aufbau eines ehrenamtlichen Kreises. "Wir wollen keine großen zentralen Flüchtlingsheime mehr, sondern möglichst viele dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten schaffen und die Flüchtlinge dort direkt begleiten," erklärt die Caritas-Referentin für die Migrationsdienste.

Für die Ehrenamtlichen sollen in Kürze erste Schulungen angeboten werden. Das sei insbesondere notwendig, weil viele der Flüchtlinge traumatisiert seien, so Wegmann-Sandkamp. Aber auch danach werde die Caritas sie weiter begleiten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Um die Anträge aus den Kirchengemeinden, die sich in der Flüchtlingsarbeit verstärkt engagieren wollen,schnell bewilligen zu können, haben das Generalvikariat und die Caritas eine Kommission eingerichtet. Ihr gehören der Stellvertretende Generalvikar Dr. Jochen Reidegeld, Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann und der Leiter der Hauptabteilung Verwaltung des Generalvikariats, Ulrich Hörsting, an. Die Anträge werden zuvor im Diözesancaritasverband Münster geprüft. Zu erreichen ist die Projektkoordination über die neue E-Mail-Adresse fluechtlinge@caritas-muenster.de. Für Fragen steht Aiga Wegmann-Sandkamp auch direkt unter der Nummer 0251-8901-363 zur Verfügung.

Meldung vom 08.12.2014




"satt & warm" durch den Winter

Caritas-„Aktien“-Aktion läuft gut an:
Welle der Hilfsbereitschaft in Duisburg


„Not sehen und handeln“ – so lautet der kategorische Imperativ der Caritas. Vor diesem Hintergrund haben die Mitarbeiter der Gemeindecaritas die Aktion „satt & warm“ durch den Winter ins Leben berufen: Damit bedürftige Schulkinder auch ein warmes Essen und warme Kleidung bekommen können.

Denn durch die Mensa der Offenen Ganztagsschule in Hochfeld läuft ein deutlich sichtbarer Graben: Auf der einen Seite die Kinder, die sich über ein Mittagessen inklusive Nachtisch freuen, auf der anderen Seite die Kinder, die nur ein Butterbrot essen können. Wenn überhaupt! "Es kam auch schon vor, dass ein Kind Pommes vom Vortag dabei hatte“, erzählt Eva Kaminski, die Teamleitung Offene Ganztagsschule. Weiter berichtet die Caritasfrau:

„Viele Eltern könne sich eben noch nicht mal die subventionierten 19€ leisten, die das tägliche warme Essen kostet. Und manche Kinder, die bei uns essen können, essen bis zu drei oder vier Portionen, weil sie solche Angst haben, nicht satt zu werden. Die Kinder, die nur einen Snack dabei haben, können nur sehnsüchtig auf das warme Essen der Mitschüler schauen.“

Ein Zustand, der für alle nur schwer auszuhalten ist. Umso erfreulicher ist es, dass die Duisburger helfen: Die „Aktien“ für 5€, die man in die Kinder investiert, die immerhin unsere vielzitierte Zukunft sind, kommen gut an! Christine Neuhaus arbeitet für die Caritas am Empfang des katholischen Stadthauses am Wieberplatz: „Menschen kommen herein und fragen gezielt nach den Aktien. Die finden sie klasse und neulich waren sogar zwei Großspender dabei. Eine Beamtin erzählte, es sei ihr immer gut gegangen, nun wolle sie etwas zurückgeben.“ Das tat sie dann auch – in Höhe von 550€ auf einem Schlag.

Die 5€-Aktien – ein prima Weihnachtsgeschenk
Auch Corinna Stanioch, Leitung des Caritas-Bereiches Sozialarbeit und Betreuung an Schulen, hat gute Nachrichten: „Nach dem Vorbericht in den Medien weiß nun meine ganze Straße, wo ich arbeite – und hat ebenfalls Aktien gekauft! Wie auch die Caritas-Mitarbeiter selbst diese Aktion gerne unterstützen und die Aktien sogar zu Weihnachten verschenken.“

Das freut Eva Kaminski natürlich und sie hofft, dass diese Hilfsbereitschaft anhält, denn: „Die Not ist ganz, ganz groß und für viele Menschen sind 5€ ein kleiner Beitrag. Aber mit dem kann man viel machen und er wird an allen Ecken gebraucht.“
Anhang Meldung vom 05.12.2014




Caritas informiert auf Ehrenamtsbörse

5. Dezember – Internationaler Tag des Ehrenamtes

Wenn Oberbürgermeisten Sören Link am Freitag um 15.00 Uhr feierlich die Ehrenamtsbörse im Rathaus eröffnet, dann wird auch der Caritasverband Duisburg mit einem Informationsstand vertreten sein. „Wir sind immer offen für Ehrenamtliche, die Freude am Umgang mit Menschen haben und gern bereit sind, eine gesellschaftlich wichtige und persönlich sinnvolle Aufgabe zu übernehmen. Geld gibt es im Ehrenamt naturgemäß nicht, dafür aber Freude, Anerkennung und Dank“, so Klaus-Peter Bongardt von der Gemeindecaritas.
Denn: Für Menschen in Not bietet der Caritasverband Duisburg ein vielseitiges Hilfsprogramm an. Um die vielen wichtigen und unverzichtbaren Angebote aufrechthalten zu können, braucht die Caritas ihrerseits. In einem Erstgespräch wird geklärt, welche Interessen und zeitlichen Ressourcen vorhanden sind. Danach wird eine passende Aufgabe gesucht:
Z.B. in der Seniorenarbeit, der Alltagsbegleitung, der Bahnhofsmission, der Schulmaterial-kammer, der Schulförderung, bei der Hausaufgabenhilfe oder im Kleiderladen, in den Lebensmittelausgaben oder bei der Trauerbegleitung. Vor dem Einsatz findet eine Schulung durch die Mitarbeitenden der Gemeindecaritas statt, die den Ehrenamtlichen auch nach der Vermittlung zu ihrem Einsatzort beratend zur Seite steht.

Interessierte können sich bei der Gemeindecaritas im Caritascentrum ihres Stadtteils melden. Oder: einfach den Caritas-Stand auf der Duisburger Ehrenamtsbörse besuchen.

Meldung vom 01.12.2014




EU Freizügigkeitsgesetz

Keine Belege für Sozialmissbrauch in großem Stil
Berlin, 28. November 2014. „ Statt Zuwanderer generell des Sozialmissbrauchs zu verdächtigen, sollten wir sie dabei unterstützen, in Deutschland heimisch zu werden“, kritisiert Caritas-Präsident Peter Neher die Zustimmung des Bundesrats zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes. „Es ist kein Betrug, als EU-Zuwanderer Kindergeld oder Sozialleistungen zu beziehen. Es entspricht geltendem Recht.“

Durch das Gesetz würde jedoch der Eindruck vermittelt, besonders viele EU-Zuwanderer beziehen Sozialleistungen, die ihnen nicht zustehen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Belege. Dies wurde auch im Bericht des Staatssekretärausschusses deutlich, der überprüft hat, ob mit der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit der Missbrauch von Sozialleistungen angestiegen war.

Um einen Missbrauch von Sozialleistungen zu bestrafen gibt es bereits jetzt klare Gesetze. So können EU-Zuwanderer, die betrügen, ausgewiesen werden. Die im Oktober zur Anhörung im Innenausschuss des Bundestags geladenen Sachverständigen waren sich weitgehend darüber einig, dass es keiner weiteren gesetzlichen Regelung bedarf.

Für dringlich hält der Deutsche Caritasverband hingegen die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Ausbeutung. „Die allermeisten Einwanderer möchten unbedingt arbeiten. Manche Arbeitgeber nutzen dies aus, indem sie sehr niedrige Löhne zahlen und die Menschen unter der Hand beschäftigen. Hier müssen die Kontrollen verstärkt werden“, so Neher.

Herausgegeben von
Deutscher Caritasverband e.V.
Berliner Büro - Pressestelle

Redaktion:
Claudia Beck (Verantwortlich)

Telefon: 030 284447-42
Telefax: 030 284447-55
E-Mail: pressestelle@caritas.de
Web: www.caritas.de
Haus der Deutschen Caritas
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin

Meldung vom 01.12.2014




„Satt & warm“ durch den Winter:

Caritas-„Aktien“-Aktion für bedürftige Schulkinder Alle Jahre wieder lädt die Caritas Duisburger Bürger ein, bei der Aktion Freude schenken mitzumachen und stets konnte sie viele liebevoll gepackte Geschenke für bedürftige Mitmenschen entgegennehmen. In diesem Jahr richtet sich das Augenmerk jedoch auf eine explizit ausgewählte Zielgruppe - bedürftige Schulkinder. Corinna Stanioch, Leitung des Bereichs Sozialarbeit und Betreuung an Schulen bei der Caritas, erklärt warum:

„Es ist eigentlich unvorstellbar, aber mitten in Deutschland hungern Kinder, weil viele Eltern sich selbst den geringen Eigenbeitrag für das warme Schulmittagessen nicht leisten können. Häufig reicht es noch nicht mal für das Schulbrot. So kann man nicht gesund aufwachsen, geschweige denn lernen!“

Es reicht nicht nur nicht für das Essen, auch die Kleidung ist bei vielen Kindern unzureichend. „Und jetzt steht der Winter vor der Tür“, so Klaus Peter Bongardt von der Gemeindecaritas. Die wurde jetzt nicht nur aktiv, sondern vor allem kreativ:

„Wir wollen schnell, unbürokratisch und passgenau helfen“, so Bongardt. „Das können wir am besten mit Geldspenden, die zu 100 Prozent ins Schulmittagessen und in warme Kleidung fließen. Der Kauf der Kleidung wird von uns organisiert, das Geld wird nicht etwa den Familien übergeben.“

Schnell war eine Idee geboren. „Wir haben nun maßgeschneidert „satt&warm-Aktien“ entworfen, die man für 5€ erwerben kann. Das ist nicht nur eine gute, sondern vor allem auch eine sinnvolle und nachhaltige Investition. Es ist immer die Rede davon, dass Kinder unsere Zukunft sind. In die Zukunft muss man aber investieren und zwar jetzt in der Gegenwart. Denn nur Kinder, die ihren herausfordernden Schultag „satt & warm“ meistern können, sind später in der Lage, gut für sich selbst zu sorgen und ihren eigenen gesellschaftlichen Beitrag leisten zu können.“

Das gelte insbesondere für die vielen Kinder, die nun aus Südosteuropa einträfen. Die größte Not sehen Corinna Stanioch und Klaus Peter Bongardt derzeit in Hochfeld. „Hier muss etwas passieren, deswegen konzentrieren wir uns mit unserer Aktion auf eine Offene Ganztagsschule in diesem Stadtteil.“

Die anschaulich illustrierten Aktien sprechen für sich und sind in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Duisburg am Wieberplatz 2 (Katholisches Stadthaus) sowie in verschiedenen Caritas-Einrichtungen und den zentralen Pfarreibüros erhältlich.

„Eigentlich wollten wir nur 2.500 Stück drucken lassen. Doch wir sind von dieser Aktion so überzeugt und kennen die Duisburger als sehr mitfühlend, solidarisch und engagiert, dass wir kurz entschlossen die Auflage verdoppelt haben. Außerdem kann man diese Aktien auch prima verschenken, schließlich geht es um unser aller Zukunft“, lächelt Caritas-Mann Klaus Peter Bongardt.
Anhang Meldung vom 18.11.2014




Mehr Geld für 22.000 Caritas-Beschäftigte

Drei Prozent mehr: NRW-Tarifverhandlungen abgeschlossen.
Ruhrgebiet / Märkischer Kreis (cde). Krankenhäuser, Altenheime, Kitas, Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe: Die rund 22.000 Caritas-Beschäftigten im Bistum Essen bekommen rückwirkend zum 1. Juli mehr Geld. Dienstnehmer und Dienstgeber der Arbeitsrechtlichen Kommission in Nordrhein-Westfalen einigten sich bereits am Donnerstag auf Tarifsteigerungen für rund 200.000 Caritas-Beschäftigte in NRW. „Wir begrüßen den Abschluss, der im Wesentlichen den Änderungen im TVÖD entspricht“, so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.

Die entsprechende Presse-Info des Caritasverbandes für das Bistum Essen finden Sie hier:
Anhang Meldung vom 17.11.2014








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Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de