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TV-Tipp: Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder kriegen

Caritasverband Duisburg berät werdende Teenager- Mutter und ihren Vater
Einzug in Außenwohngruppe Viva geplant
Ausstrahlungstermin: 22. April 2015; 20:15 Uhr RTLII


Knapp 16.000 Teenager unter 20 Jahren werden jedes Jahr in Deutschland Eltern. Wenn Teenies Kinder kriegen, stellt das ihr Leben völlig auf den Kopf…

Malin (16) aus Duisburg hat erst vor einigen Monaten einen Neuanfang gemacht: Aufgrund von Schulproblemen und häufigen Streitigkeiten mit ihrer Mutter in Stuttgart sollte durch einen Umzug nach Duisburg zu ihrem Vater Thorsten alles besser werden. Sie findet tatsächlich schnell neue Freunde und kommt gut mit ihrem Vater und der neuen Schule zurecht. Doch dann der Schock: schwanger! Malins Eltern müssen diese Nachricht erst einmal verkraften, stehen aber zu ihr. Ganz im Gegensatz zu ihrem Freund: Dieser wollte direkt die Abtreibung und trennte sich. Malin war jedoch immer klar, dass sie das Baby bekommt und die Realschule noch vor der Geburt erfolgreich abschließt. Allerdings stellt Vater Thorsten aus Sorge um seine Teenie-Tochter noch eine Bedingung: die 16-Jährige soll für einige Monate in ein Mutter-Kind-Heim.

Malin ist zunächst alles andere als begeistert, doch die anfängliche Skepsis legt sich schnell, als sie sich in einer Einrichtung des Caritasverbandes Duisburg umsieht: Die Außenwohngruppe Viva für junge Mütter und ihre Kinder ist von diesen selbst liebevoll gestaltet worden und die Atmosphäre überzeugt Malin im Handumdrehen – hier würde sie sofort einziehen!

„Wir haben diesen Dreh nach eingehender Prüfung gerne ermöglicht“, betont Einrichtungsleitung Kirsten Trumpold. „In den Sendungen dieses Formats werden Freude und Leid der Teenager-Mütter realistisch dargestellt und die Geschichten der Mädchen sensibel erzählt. Das war uns natürlich wichtig. Einen wichtigen Raum nehmen stets auch die Unterstützungsmöglichkeiten ein; Malin und ihr Vater haben einen Rundgang durchs Haus gemacht, mit anderen jungen Müttern sprechen können und sich ausführlich informieren lassen.“ Vater Thorsten, er ist beruflich viel unterwegs, wäre jedenfalls erleichtert, seine Tochter so gut betreut zu wissen. Ob das mit dem Einzug wohl klappt?
„Sobald ein Platz frei wird, melden wir uns bei Malin“, verspricht Caritasfrau Kirsten Trumpold. Für die kleine Familie ist das eine gute Nachricht!

Meldung vom 21.04.2015




Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

Die EU muss endlich handeln

Berlin, 20. April 2015. „Die erneute Katastrophe vieler hundert ertrunkener Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer muss endlich dazu führen, dass die EU ihre Flüchtlingspolitik überdenkt und neue Wege geht“, fordert Caritas-Präsident Peter Neher. „Das Bedauern über den Tod so vieler Menschen wird jetzt von vielen formuliert. Bei jedem neuen Unglück ist die Betroffenheit groß. Das hilft den Menschen aber nicht. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, alles zu tun, um Leben zu retten. Dieses Gebot sollten die Verantwortlichen in der EU ernst nehmen und in verantwortungsvolles Handeln umsetzen.“

So ist es dringend erforderlich, die Seenotrettung umfassend zu gewährleisten. „Wir müssen Mare Nostrum wieder ins Leben rufen und zwar in gemeinsamer europäischer Verantwortung aller Staaten der EU“, so Neher. Nur so können noch mehr Tote im Mittelmeer verhindert werden. Das derzeitige Programm Triton kann dieser Aufgabe nicht entsprechen, da dabei der Schutz der Grenzen im Zentrum steht.

„Weniger Seenotrettung wird die Menschen nicht davon abhalten, lebensgefährliche Wege über das Mittelmeer anzutreten. Die vielen toten Frauen, Männer und Kinder zeigen vielmehr, dass weder Mauern noch Grenzzäune verhindern, dass Menschen marode Boote besteigen oder sich Schleppern anvertrauen“, so Neher. Auch wenn es wichtig sei, die Menschen in den Herkunftsländern über die kriminellen Praktiken von Schleppern aufzuklären und diese intensiv strafrechtlich zu verfolgen, wird dies nicht verhindern, dass die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben oder aus Furcht vor Verfolgung ihre Heimat verlassen.

„Was wir dringend brauchen, ist eine intensive Debatte in der EU über legale und sichere Einreisemöglichkeiten. Wenn wir wirklich wirksam dagegen vorgehen wollen, dass immer wieder Menschen im Mittelmeer ihr Grab finden, müssen wir die Abschottungspolitik der EU beenden“, macht Neher deutlich. Ein Weg könnte beispielsweise sein, die Familienzusammenführung zu erleichtern, insbesondere bei Menschen aus Syrien. Zudem seien alle europäischen Länder gefordert, Flüchtlinge aufzunehmen. „Es kann nicht sein, dass sich Länder der EU ihrer Verantwortung entziehen. Auch hier muss sich die EU als Gemeinschaft verstehen.“

Herausgegeben von
Deutscher Caritasverband e.V.
Berliner Büro - Pressestelle

Redaktion:
Claudia Beck (Verantwortlich)

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Meldung vom 20.04.2015




„Niemand soll alleine sterben müssen“

Woche für das Leben: Caritas setzt sich für würdevolles Sterben ein

Essen (cde) „Wir müssen uns noch stärker mit der Aufgabe auseinandersetzen, wie wir sterbenden Menschen ein würdevolles Leben bis zum Schluss ohne große Schmerzen und mit guter Pflege ermöglichen können.“ Das betont Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes anlässlich der morgen beginnenden „Woche für das Leben“, eine Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche.

„Niemand soll alleine sterben müssen“, so Meiwes. „In der letzten Phase des Lebens sollte jeder Mensch, der den Wunsch danach hat, entsprechend unterstützt und begleitet werden.“ Die Rahmenbedingungen für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung müssten sowohl in den stationären Einrichtungen als auch im ambulanten Bereich so ausgebaut werden, dass schwerstkranke und sterbende Menschen auf Wunsch auch in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. „Sterben in Würde“ - Unter dem Titel der diesjährigen Woche für das Leben lädt die Caritas im Bistum Essen am 21. April zu einem Fachtag über Sterbebegleitung ein:

Psychologen, Ethikberater, Rechtsexperten, Theologen und Trauerexperten diskutieren vor allem die Frage, wie Dienste und Einrichtungen Hilfe im Sterben statt Hilfe zum Sterben leisten können. Beginn ist um 9.30 Uhr in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates, Am Zwölfling 16.

Die Weise bestimmen und nicht den Zeitpunkt

Speziell bei der Arbeit der Caritas gehe es nicht nur um eine angemessene Pflege, sondern auch um die seelsorgliche Begleitung. „Hospizarbeit bedeutet, den schwerstkranken und sterbenden Menschen in seiner physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimension zu sehen“, so Meiwes. Er stellt klar:

„Sterben in Würde bedeutet für die Caritas nicht, den Zeitpunkt des Todes selbst zu bestimmen, sondern die Art und Weise des Sterbens würdevoll zu gestalten.“ Die Kirche leiste mit ihrer Caritas dazu schon einen wichtigen Beitrag. In Einrichtungen der Altenhilfe, katholischen Krankenhäusern, Palliativeinrichtungen und Hospizen der Caritas werden sterbende Menschen ebenso begleitet wie ihre Angehörigen. Allein im Netzwerk der Caritas im Ruhrbistum arbeiten zwölf ambulante Hospizgruppen und -vereine mit starker ehrenamtlicher Beteiligung, sechs stationäre Hospize und sieben Pflegeteams zur symptomlindernden Pflege.

Insgesamt sei wichtig, dass es eine breite gesellschaftliche Debatte um eine Sterbebegleitung gebe, welche die Würde des Menschen achtet. „Zu oft sind Sterben und Tod Tabuthemen“, so Meiwes. „Nötig ist ein klares gesellschaftliches und politisches Bekenntnis zur Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen.“ Niemand dürfe das Gefühl haben, er falle mit zunehmender Pflegebedürftigkeit den Angehörigen und der Gesellschaft nur noch zur Last. (DCV/mik).

Positionen und Informationen der Caritas: www.caritas.de/sterbebegleitung Veranstaltungen und Aktionen zur „Woche für das Leben“: http://www.woche-fuer-das-leben.de

Meldung vom 17.04.2015




Auftakt zu "Coffee to help" in Münster

youngcaritas im Bistum Münster startet NRW weite Aktion/Unterstützung für Bildungsprojekt in Äthiopien

Münster (cpm). Vom kühlen Wetter ließen sich Franziska Möller und ihre Mitstreiterinnen nicht aufhalten. Unverdrossen schenkten sie in der Münsteraner Innenstadt Kaffee gegen eine Spende aus. "So ist das nun mal im Münsterland", schmunzelte Möller am Rande des Auftaktes zur youngcaritas Aktion "Coffee to help". Im Rahmen des Projektes schenken Aktive in Münster, Essen (17. April) und Köln (21. April) Kaffee aus und sammeln damit zugleich für ein Bildungsprojekt in Äthiopien.

Dabei geht es nicht nur um die eingenommene Summe. "Wir wollen mit einfachen Mitteln zeigen, wie man sich sozial engagieren kann", erklärt Projektkoordinatorin Franziska Möller ein wichtiges Ziel. Unter www.youngcaritas.de/nrw können sich Interessierte komplette Sets für eine eigene Hilfs Kaffee Aktion dieser Art bestellen. Darin enthalten sind etwa die Becher, Zucker, Plakate zur Ankündigung und Spendenboxen zum Selberbasteln.

"Eine Aktion wie Coffee to help zeigt doch, dass man schon im Kleinen Großes bewirken kann", hofft Möller noch weitere Mitstreiter für zukünftige Aktionen zu finden. Der Auftakt in Münster war schon mal ein Erfolg, jetzt geht es in Essen und Köln weiter.

Die Aktiven von youngcaritas bei der Arbeit: Fleißiger Kaffeeausschank in der Münsteraner Innenstadt.

Meldung vom 17.04.2015




„Blickwechsel“ - Bahnhofsmission Duisburg lädt ein:

Tag der offenen Tür am 18. April

In über 100 deutschen Bahnhöfen kümmern sich Mitarbeitende der Bahnhofsmissionen um Menschen: Sie sind Reisenden behilflich und begleiten allein reisende Kinder. Aber sie sind auch für Menschen in Not da, für die der Bahnhof die sprichwörtliche Endstation ist - wenn das Leben aus den Gleisen geraten ist. Zum Tag der offenen Tür am 18. April 2015 öffnen nun landesweit die Bahnhofsmissionen ihre Türen, damit Interessierte diese Welt des Bahnhofs aus der Perspektive ihrer Gäste kennenlernen können:

„Blickwechsel – Perspektiven auf den Bahnhof“

So das Motto am Samstag, den 18. April 2015.
Von 11.00 bis 17.00 Uhr informiert die Bahnhofsmission Duisburg bei Waffeln, Getränken, Trödelständen und Co. über ihren für viele unsichtbaren, aber für die Betroffenen unverzichtbaren Einsatz – durch persönliche Gespräche, aber auch durch eine Ausstellung mit Bildern und Texten zum Motto "Blickwechsel - Perspektiven auf den Bahnhof". Oder durch zwei Führungen der Deutschen Bahn AG, Station und Service Duisburg.

In zwei Gruppen können Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren unter sachkundiger Führung den Bahnhof erkunden. Eine Begleitung der Kinder durch die Eltern oder andere erwachsene Personen ist möglich. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Kinder beschränkt ist, wird um telefonische Voranmeldung unter 0203 333967 gebeten. Die Führungen finden um 12.00 und 15.00 Uhr statt, die Teilnahme ist kostenlos. Der Erlös des Tages kommt ausschließlich der Arbeit der Bahnhofsmission zugute.

Meldung vom 14.04.2015




Frohe Ostern

Bilanz

schon eine halbe Ewigkeit
hat der Buchhalter-Engel
alles Negative notiert
jede Verfehlung festgehalten

jetzt aber schielt er
ungläubig durch die Lesebrille
unter den goldenen Locken
der Stirn strenge Falten

kratzt sich mit der Flügelspitze hinterm rechten Ohr
wo ist der Rechenfehler
woher kommt nur am Ende das Plus

es ist ein Kreuz
sagt ER beruhigend
und lächelt
eine ganze Ewigkeit

Diese inspirierenden und zuversichtlich stimmenden Zeilen von Andreas Knapp, die Ostern so trefflich zusammen fassen, hat Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas West für uns gefunden.

In diesem Sinne wünscht der Caritasverband Duisburg allen Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest!

Meldung vom 02.04.2015








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de