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Kühlschrank austauschen und sofort sparen!

Caritas EnergieSparService präsentiert neuen Partner NATURSTROM
Der Caritas EnergieSparService (ESS) kooperiert mit dem Düsseldorfer Ökostrom- und Biogasanbieter NATURSTROM AG. Der bundesweit aktive Ökostromer unterstützt nun einkommensschwache Haushalte beim Kauf eines energiesparenden Kühlgerätes. Gerade der Kühlschrank ist oft veraltet und ein echter Stromfresser!

Hier setzt das sinnvolle Angebot an: Die Förderung erfolgt in Form eines rückzahlbaren zinsfreien Zuschusses, der die Betroffenen umgehend in die Lage versetzt, ihr altes Gerät gegen ein stromsparendes neues Gerät zu tauschen. Dadurch sparen sie einerseits sofort Geld, das unmittelbar zur Rückzahlung zur Verfügung steht und andererseits schonen sie die Umwelt.

Zusätzlich stellt dieses NATURSTROM-Angebot eine sinnvolle Ergänzung des Projektbausteins „Kühlschranktausch“ dar: Aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gibt es bereits für Kühlgeräte, die älter als 10 Jahre sind, einen Zuschuss von 150€ für die Anschaffung eines A+++ Kühlgerätes. Doch für die meisten ist der Restbetrag für einen Kühlschrank dieser Güte immer noch unerschwinglich. Diese Finanzierungslücke schließt nun der zinslose NATURSTROM-Zuschuss, der innerhalb von 24 Monaten zurückgezahlt wird – mit maximal 15€ pro Monat. Zieht man die monatliche Stromeinsparung von ca. 7€ ab, beträgt die zusätzliche Belastung nur noch 8€.

Sparen und die Umwelt schützen!
Durch die jährliche Reduzierung von weit über 200 KW/h spart der Haushalt also bis zu 100 €, während gleichzeitig die Natur mit über 100 kg CO2 weniger belastet wird!

Allein in den Jahren 2013 und 2014 hat der Caritas EnergieSparService über 1000 Haushalte beraten und mit kostenlosen energie- und wassersparenden Artikeln unterstützt, was zu einer jährlichen Einsparung von durchschnittlich 150 € je Haushalt führte.

Diesen Service hält der Caritasverband Duisburg seit 2009 in Kooperation mit dem jobcenter Duisburg vor, das die entsprechenden Arbeitsgelegenheits-Stellen (AGH) sowie Räumlichkeiten für die erste Kontaktaufnahme mit potenziellen Klienten bereit stellt. Derzeit beschäftigt der Caritas EnergieSparService zehn AGH-Kräfte, die in Haushalten mit geringem Einkommen nach Möglichkeiten der Strom- und Wassereinsparungen suchen und die Bewohner entsprechend beraten. Im Rahmen dieser Besuche werden dann auch kostenlose Strom- und Wasserspar-Artikel eingebaut.

„Und noch eine gute Nachricht gibt es in diesem Zusammenhang“, freut sich ESS-Leiter Hans-Jürgen Schick: „Verschiedene ehemalige AGH-Mitarbeiter konnten in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis übernommen werden – u.a. bei uns im Caritasverband Duisburg.“

Kontakt:
Caritasverband Duisburg e.V.
Hans-Jürgen Schick, Projektleiter EnergieSparService
Tel 0174 166 70 55
e-mail hjs@caritas-duisburg.de

NATURSTROM AG
Dr. Tim Loppe, Pressesprecher / Teamleiter Presse & Medien
Tel +49 211 77900-363
E-Mail loppe@naturstrom.de

Meldung vom 21.05.2015




„Und wer pflegt uns?“

Ausbildung – die Zukunft der Pflege
In der am 19. Mai 2015 endenden Aktionswoche „Wir für Sie“ der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW geht es neben der angemessenen Finanzierung der dringend notwendigen Angebote ultimativ auch um dieses Thema: Um die Zukunftssicherung der Pflege durch qualifizierte Ausbildung!

Rund 13.000 neue Kolleginnen und Kollegen werden in NRW in rund 2.600 Diensten und Einrichtungen sowie in 115 Altenpflegeschulungen pro Jahr ausgebildet. Dabei wird die Zahl der Schulabgänger in den nächsten Jahren erheblich abnehmen, während gleichzeitig demographiebedingt der Bedarf an Pflegekräften steigt! Umso wichtiger ist es, auch in Zukunft genügend Menschen im Land für eine Pflegeausbildung zu interessieren. Dass ein Beruf in der Altenpflege jenseits der sich hartnäckig haltenden Klischees ein echter Traumjob sein kann, das wollen zwei junge Caritas-Mitarbeiterinnen verdeutlichen:

Stephanie Friedrich, 24, arbeitet seit ihrem Examen Ende März nun als Pflegefachkraft im ambulanten Dienst der Caritas-Sozialstation Meiderich: “Es stimmte von Anfang an einfach alles – das freundliche Telefonat mit meiner zukünftigen Chefin, das hilfsbereite Team, das mich stützt und stärkt und vor allem unsere Patienten - es ist die Anerkennung der Menschen, die mich in meinem Beruf so erfüllt. Ein Dank, eine Lächeln und ich bin glücklich. Am Ende eines Arbeitstages, weiß ich, dass ich mit meiner Arbeit Gutes tue.“ So sehen es ganz offensichtlich auch ihre Patienten, die die fröhliche Pflegerin als „unser Sonnenschein Steffi“ bezeichnen.

Nesrin Özcan, 20, absolviert gerade ihre Ausbildung im Caritas-Altenheim St. Clemens in Kasslerfeld. Für sie war schon mit 14 klar: „Ich will in die Pflege. Ich hatte nie eine Oma und einen Opa und die Großeltern haben mir immer gefehlt. Die Beziehung zu älteren Menschen war mir immer sehr wichtig und so rieten mir meine Lehrer zu dieser Ausbildung.“ Und nun kümmert sie sich nicht nur in überschaubaren Wohngemeinschaften um 9 Bewohnerinnen und Bewohner, gleichzeitig kümmern diese sich auch um Nesrin, wie sie lachend erklärt: „Sie passen auf, dass ich auch mal eine Pause mache und etwas esse.“ Schüler in der Berufsfindungsphase, so empfiehlt sie eindringlich, sollten unbedingt mal Schnuppertage in einer Einrichtung absolvieren, um sich über die anspruchsvolle dreijährige Ausbildung zu informieren. Dazu rät auch ihre Praxisanleiterin Susanne Höffken: „Von der Anatomie bis hin zur Krankheitslehre ist diese Ausbildung sehr vielseitig und heute durchaus einer Ausbildung in der Krankenpflege gleichwertig.“ Und in noch einem Punkt sind sich die Beiden einig: „Wir wünschen uns mehr Wertschätzung für diesen Beruf. Denn irgendwann sind wir alle mal auf Pflege angewiesen – und wer pflegt uns dann?“

Meldung vom 18.05.2015




Arbeiten in der Altenhilfe: Mehr als Pflege!

St. Josef sorgt für Überraschungen
Seit dem Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai macht die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW im Rahmen ihrer Aktionswoche „Wir für Sie“ gemeinsam auf die aktuelle Situation der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege in NRW aufmerksam. Dabei geht es insbesondere um die notwendige Sicherung der pflegerischen Versorgung in der Zukunft und um die hohe Bedeutung der Pflegeausbildung, denn… Pflege geht alle an!

Früher oder später müssen sich Alle mit diesem Thema auseinander setzten; als Menschen, die selbst auf Pflege angewiesen sind oder als betroffene Angehörige. 124.000 Pflegekräfte betreuen in NRW 276.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger in jeweils rd. 830 ambulanten Pflegediensten, 380 Tagespflegeeinrichtungen und 1.400 Alten- und Pflegeheimen. Im Idealfall werden sie dann von Pflegekräften betreut, die ihren Beruf auch als ihre Berufung empfinden und die sich über die bloßen Pflegeleistungen hinaus – natürlich mit dem gebotenen Respekt und der fürsorglichen Grundhaltung – für ihre Patienten einsetzen. Beispiel St. Josef in Hamborn, eine Einrichtung des Caritasverbandes Duisburg, der insgesamt 315 Mitarbeitende in der Pflege beschäftigt. Hier macht sich das Team rund um Einrichtungsleiter Thomas Krülls viele Gedanken darum, wie man das Leben für die Bewohner angenehm und abwechslungsreich gestalten kann: „Wir überlegen ständig, welche Angebote wir machen können, damit unsere Bewohner hier mehr Abwechslung haben, als sie es je zu Hause hatten“. Dazu gehören Ausflüge zur Kirmes, in den Zoo, ins Kino genau so wie die alljährliche Wallfahrt nach Kevelaer. „Durch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird viel ermöglicht“, betont Krülls, „sie lassen sich gerne Überraschungen einfallen.“ Wie sonst könnte man ein Pony im Heim erklären, das für viel Freude sorgte? Wichtig ist den Akteuren dabei, dass die Aktionen sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden orientieren. „Mit den feinen Damen der dritten Etage veranstalten wir z.B. ein Kaffeekränzchen mit biografischem Singen, während wir mit einem Bereich, der überwiegend aus Männern besteht, eher zum Kegeln oder ins Fußballstadion gehen.“ Ein weiteres Anliegen ist dem Caritas-Team die Anbindung in den Stadtteil; so werden gute Kontakte zur Gemeinde, zum Kindergarten und zur Schule gepflegt. „Wenn uns die Grundschule aus Meiderich besucht, starten wir natürlich einen Gegenbesuch“, erzählt Thomas Krülls. „Während die Schüler bei uns ihren Rollstuhlführerschein machen, erzählen die Senioren in der Schule von ihrer Schulzeit und schreiben einige Zeilen in Sütterlin. Das ist für alle Beteiligten eine schöne Aktion!“ Eine schöne Aktion und ein unschätzbarer Beitrag zur Lebensqualität – jenseits der Pflege.

Meldung vom 15.05.2015




Caritas-Altenhilfe: Thomas Güttner neuer Vorsitzender

„Für die Zukunft gut aufgestellt“: Arbeitsgemeinschaft der Caritas bündelt die Interessen des größten Anbieters von Altenhilfe im Ruhrgebiet.

Duisburg / Essen (cde) Thomas Güttner, Vorstand der Caritas Duisburg, ist neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Altenhilfe im Bistum Essen (AGEA). Deren Vorstandsmitglieder wählten den 43-Jährigen am Mittwoch für drei Jahre. Entbürokratisierung der Pflege, Fachkräftemangel und Sozialraumorientierung: „Die Altenhilfe im Ruhrbistum steht vor großen Herausforderungen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im großen Netzwerk der Caritas gut für die Zukunft aufgestellt sind“, so Güttner.

Die AGEA bündelt die Interessen von 89 katholischen Altenhilfe-Einrichtungen. Dazu gehören Kurzzeit- und Tagespflege, teilstationäre und stationäre Angebote mit einem Versorgungsvertrag für rund 12.000 Menschen zwischen Ruhr und Lenne. Das Netzwerk der katholischen Altenhilfe unterstützt, berät, pflegt, betreut und begleitet alte Menschen und deren Angehörige. Außerdem vertritt die AGEA die vier Fachseminare für Altenpflege, die rund 500 Altenpfleger/innen aus- und fortbilden. Die Arbeitsgemeinschaft ist Teil der Caritas im Bistum Essen.

Ebenfalls in den Vorstand gewählt
Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Thomas Schubert, Fachbereichsleiter bei der Caritas für die Stadt Essen, gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Sr. Dr. Anette Maria Chmielorz, (Leitung, Fachseminar für Altenpflege, Katholische Schule für Pflegeberufe Essen), Thomas Behler, (Geschäftsführung Pflege und Betreuung der Contilia Essen), Heribert Koch, (Abteilungsleiter Caritas Gladbeck), Ulrich Kuhlmann, (Fachbereichsleiter Caritas Gelsenkirchen) sowie Petra Stecker (Leiterin der stationären und ambulanten Altenhilfeeinrichtungen, Kath. Klinikum Oberhausen). Als geborene Mitglieder gehören dem Vorstand außerdem an: Andreas Meiwes (Diözesan-Caritasdirektor), Martin Peis (Abteilungsleiter), als Geschäftsführer der AGEA Christoph Sliwka (Referent) und Frank Krursel (Referent). Weitere Infos unter www.altenhilfe-im-ruhrbistum.de (ChG)

Meldung vom 15.05.2015




Neue Lebensfreude nach Einzug ins Altenheim Marienhof

„Endlich nicht mehr alleine!“
Ruth Prenzyna, 81 Jahre alt, wohnt seit einem Jahr im Marienhof und hat diesen Schritt nie bereut. Im Gegenteil - sie fühlte sich vom ersten Tag an pudelwohl. Vorher lag sie ein Jahr im Krankenhaus und obwohl ihre Tochter sie bereits zuvor 15 Jahre zu Hause betreut hatte, wollte die Seniorin ihr das nicht länger zumuten. Denn: Die Tochter hatte keine ruhige Minute, ständig sorgte sie sich um ihre Mutter, die trotz der häufigen Familienbesuche am Rest des Tages schmerzlich unter Einsamkeit litt. Und mit der Einsamkeit kommt auch die Angst, erinnert sich die Witwe leise: „Man fühlt sich hilflos und überfordert. Mein Zuhause war schon lange nicht mehr mein Zuhause…“ Auch ihre Tochter konnte nie abschalten. „Hat sie ihre Medikamente genommen? Kann ich es wirklich wagen in den Urlaub zu fahren, wird die Organisation zu Hause klappen?“ Irgendwann hatten Mutter und Tochter alles ausprobiert – und es ging einfach nicht mehr. Eine Entscheidung musste gefällt und ein neuer Lebensabschnitt begonnen werden!

Sorgfältige Entscheidung brachte die Wende
Der Umzug in das Caritas-Altenheim Marienhof in Mülheim an der Grenze zu Duisburg brachte die dringend notwendige und vorsichtig erhoffte Wende: „Ich bin hier reingekommen und wurde gleich freundlich begrüßt. Alle waren so nett, dass ich den Übergang gar nicht gespürt habe. Schon in der ersten Nacht habe ich gut geschlafen“, berichtet Ruth Prenzyna begeistert. Ihr Zimmer befindet sich im Erdgeschoss mit direktem Zugang zum Garten, wo sich die Seniorin im Liegestuhl ihre frische Farbe holt. Und auch sonst fühlt sie sich im Wohnbereich Dolce Vita wohl. „Der Name ist Programm“, schmunzelt sie. „Wir machen uns das Leben hier richtig schön; wir feiern alle Feiertage, Geburtstage, außerdem noch Sommerfeste und Weihnachten ja sowieso. Letztens haben wir sogar eine 50-er Jahre Party veranstaltet: mit Elvis! Natürlich haben wir da auch getanzt.“

Die Lebensfreude ist spürbar. Doch neben dem Vergnügen gibt es noch etwas, was Ruth Prenzyna nicht missen möchte – die Arbeit. Gerne bringt sie sich ein, wo immer ihr eine Aufgabe auffällt: Geschirr einräumen, Tisch decken, anderen Bewohnern helfen. Das macht auch selber stark. Bärbel Schröer ist erleichtert, dass ihre Mutter nun wieder so gut auf den Beinen ist. „Zuhause hatte sie Gangstörungen, hier stärkt sie ihre Muskulatur durch viel Bewegung und ich freue mich, dass sie wieder glücklich ist. Wir haben nun beide wieder Lebensqualität.“

Die Entscheidung die eigene Wohnung aufzugeben fällt nicht leicht. Dennoch kann ein Loslassen den Weg für ein neues Leben ebnen – für ein Leben in Gemeinschaft und fürsorglicher Obhut. „Hier im Marienhof werden wir beide verwöhnt“, erklären Mutter und Tochter einstimmig. Das ist in erster Linie den qualifizierten Pflegekräften sowie weiteren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu verdanken, die sich persönlich und aus Überzeugung für die ihnen anvertrauten Menschen engagieren. Auf ihren für die Gesellschaft oft unsichtbaren, für die betroffenen Patienten jedoch unverzichtbaren Einsatz will die landesweite Aktionswoche „Wir für Sie“ der Freien Wohlfahrtspflege aufmerksam machen, die noch bis zum 19. Mai andauert.

Mehr Informationen gibt es auf www.wir-fuer-sie-in-nrw.de und www.caritas-duisburg.de

Meldung vom 13.05.2015




„Wir für Sie“ - landesweite Initiative der Wohlfahrtsverbände

Zukunftsfeste Pflege – eine Herausforderung

Duisburg, 12. Mai. Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai haben die Wohlfahrtsverbände in NRW unter dem Motto „Wir für Sie“ ihre landesweite „Initiative für eine gute Pflege heute und in Zukunft“ vom 12. bis zum 19. Mai gestartet.

Dabei sollen die engagierten und unverzichtbaren Leistungen der Pflegekräfte thematisiert werden, die gesellschaftlich längst nicht so angemessen wertgeschätzt werden, wie sie es verdienen. Dabei unterstützt der Caritasverband Duisburg explizit die Quartiersidee, so Vorstand Thomas Güttner: „Die meisten Menschen wünschen sich, in ihrem Wohnviertel, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können, auch im Fall hoher Pflegebedürftigkeit. Dabei unterstützen wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger hier vor Ort, durch umfassende Beratung, eine Tagespflege, acht ambulante Pflegedienste (Sozialstationen) und drei Altenheime.“

Eine wichtige Voraussetzung für eine zukunftssichere Pflege ist, dass auch künftig genügend Menschen einen Beruf in der Pflege ausüben möchten. Derzeit bildet der Caritasverband Duisburg 28 Auszubildende in der ambulanten und stationären Pflege aus: „Das sind notwendige Investitionen in die Zukunft der Menschen in NRW“, betont Güttner und ergänzt: „Diese müssen angemessen honoriert werden. Immerhin zahlen auch wir unseren qualifizierten Pflegekräften keine Dumping-Löhne, sondern angemessene Gehälter - so können wir mit guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unsere hohen Qualitätsstandards gewährleisten!“

Das könnte auch die Frage von Serdal Yldiz beantworten, der sich wundert: „Ich weiß nicht, wo die Caritas ihre guten Mitarbeiter findet, aber die sind alle nett und ich kann unbesorgt arbeiten gehen.“ Zweimal pro Tag versorgt das Team der Caritas Sozialstation Nord seine Eltern Ali und Azize. Besonders um den Vater macht sich Serdal nach dessen Schlaganfall Sorgen und ist froh, nun endlich den Pflegedienst seines Vertrauens gefunden zu haben: „Früher, bei einem anderen Anbieter, hatte ich keine ruhige Minute. Der war nur an Geld interessiert. Meine Eltern wurden respektlos behandelt und von den eiligen Mitarbeitern angeschrien… Aber es sind meine Eltern! Sie haben mir eine schöne Kindheit bereitet und nun möchte ich sie gut versorgt wissen. Das geht nur mit Pflegekräften, die ein Herz haben, die meine Familie so behandeln, als wäre es ihre eigene“.

Mehr Informationen gibt es unter www.wir-fuer-sie-in-nrw.de und www.caritas-duisburg.de

Meldung vom 12.05.2015








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de