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Sterbebegleitung muss besser finanziert werden

Berlin, 17. Juni 2015. „Menschen müssen am Ende ihres Lebens gut versorgt und würdig begleitet werden, unabhängig davon, ob sie zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus sterben“, macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich. Anlass ist die heutige Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung.

Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Hospiz- und Palliativversorgung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgung kranker und sterbender Menschen getan. Zu begrüßen sei der grundlegende Ansatz des Gesetzentwurfs, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu etablieren und flächendeckend auszubauen.

„Die von der Regierung geplante Summe reicht jedoch nicht aus, um die Situation nachhaltig zu verbessern“, so Neher. „Allein um in den stationären Pflegeeinrichtungen den Ausbau von Hospiz- und Palliativangeboten umzusetzen, braucht es erheblich mehr Geld, als im Gesetzentwurf vorgesehen ist“. Die Hospiz- und Palliativversorgung müsse in den Pflegeheimen und Krankenhäusern umfassend ausgebaut werden. „Die meisten Menschen sterben in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Sie brauchen dort eine würdevolle und kompetente Begleitung“, fordert Neher. Der vorliegende Entwurf sieht auch vor, ambulante Hospizdienste künftig besser finanziell auszustatten. So ist geplant, die Sachkosten künftig über die gesetzliche Krankenversicherung zu finanzieren. Die Höhe der Finanzierung ist jedoch nicht definiert. „Das schafft bei den ambulanten Hospizdiensten keine ausreichende Planungssicherheit“, so Neher. „Menschen in ihrer letzten Lebensphase brauchen bestmögliche Versorgung, Pflege und menschliche Zuwendung. Dies ist eine Aufgabe nicht nur der Politik, Krankenkassen, Ärzte und Sozialstationen, sondern für uns alle“, so Neher. Vor diesem Hintergrund dankt Thomas Güttner, Vorstand des Caritasverbandes Duisburg, dem Kooperationspartner Hospizbewegung Hamborn ganz besonders für die langjährige gute Zusammenarbeit und für den wichtigen Einsatz für Menschen auf ihrem letzten Weg.

Meldung vom 18.06.2015




20. Juni 2015 - Weltflüchtlingstag

Ökumenisches Mittagsgebet für die Flüchtlinge in Duisburg
Der evangelische Kirchenkreis Duisburg und die katholische Stadtkirche Duisburg laden mit ihren Wohlfahrtsverbänden Diakonie und Caritas zu einem Mittagsgebet in die Pfarrkirche St. Joseph am Dellplatz ein. Datum und Anlass sind bewusst gewählt, denn am Samstag, 20. Juni 2015 ist Weltflüchtlingstag. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die Not von Millionen Menschen auf der Flucht hinzuweisen. Mit dem um 12 Uhr beginnenden „Ökumenischen Mittagsgebet für die Flüchtlinge in unserer Stadt“ möchten Pfarrerin Sarah Süselbeck, Stadtdechant Bernhard Lücking, Superintendent Armin Schneider und Vertreter der Wohlfahrtsverbände insbesondere auf die Situation der Flüchtlinge in Duisburg aufmerksam machen. Zu Wort kommen auch Menschen, die vom Verlust ihrer Heimat, ihrer Flucht sowie dem Leben in Duisburg berichten.

Meldung vom 18.06.2015




Vater-Kind-Wochenende auf Ritterburg im Sauerland

Termin: 18. - 20. September / Anmeldung bis zum 19. Juni

Auch in diesem Jahr bietet der Caritasverband Duisburg Vätern mit ihren Kindern wieder die Gelegenheit, ein Wochenende auf der alten Ritterburg Bilstein im Sauerland zu verbringen.

Die gemeinsam verbrachte Zeit, die abenteuerliche Atmosphäre auf einer alten Burg, eine Nachtwanderung durch die Wälder sowie die Freude und der Spaß bei gemeinsamen Spielen und Bastelaktionen machen die Vater-Kind-Wochenenden seit über zehn Jahren zu einem unvergesslichen Ereignis für die teilnehmenden Väter und Kinder. Caritas-Mann Jürgen Schreiber betont: „Auch für uns als Organisatoren ist nach den vielen durchgeführten Wochenenden die Begeisterung für das Angebot ungebrochen! Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen und die stets hohe Zahl der Anmeldungen.“ Ein Wochenende mit nachhaltigen Nebenwirkungen, denn dieses Wochenende in „entspannter und humorvoller Grundstimmung“ wirke sich noch lange nach dem Ereignis positiv auf die Vater-Kind-Beziehung aus, so Schreiber. Anmeldung am Freitag, 19. Juni, im Familienhilfezentrum in der Grünstr. 12 Die Fahrt findet vom 18. - 20. September statt und kostet 85 € für Erwachsene und 80 € pro Kind. Darin enthalten sind zwei Übernachtungen mit Vollpension, Bastelmaterialien und die Teilnahme am Programm. Die Reise beginnt Freitagnachmittag und endet am Sonntag nach dem Mittagessen. Die Jugendherberge befindet sich in einer landschaftlich sehr schön gelegenen Burg mit vielen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Geländespiele, Ritterspiele, Lagerfeuer, Nachtwanderung, Bastelangebote und vieles mehr gehören zum Programm.

Anmeldung: Freitag, 19.06., ab 8:00 Uhr im Familienhilfezentrum in der Grünstr. 12, 47051 Duisburg
Dann ist auch die Teilnahmegebühr zu entrichten.
Ludger Thiesmeier und Jörg Schreiber
Leitung Familienhilfezentrum Mitte
Telefon 0203 2 86 56 – 50, lt@caritas-duisburg.de

Meldung vom 12.06.2015




„Kauf eins mehr“

Gemeindecaritas und Firmlinge – Lebensmittel für Menschen in Not

Auch in diesem Jahr lag die Gemeindecaritas mit ihrer Aktion „Kauf eins mehr“ für hilfebedürftige Menschen genau richtig: Im Mai führte sie die Sozialaktion mit insgesamt 51 Firmlingen der Pfarrei Liebfrauen zum zweiten Mal durch. In diesem Rahmen sammelten 36 Firmlinge insgesamt 24 große Möbelkartons mit Lebensmitteln für die Speisekammer St. Michael in Duisburg-Meiderich und für die "Hocheider Tasche" in Duisburg-Homberg. Caritas-Mann Klaus Peter Bongardt freut sich über die gelungene Koproduktion: „Dieses tolle Ergebnis haben wir mit Hilfe der Rewe Märkte Feldkamp in Duisburg-Duissern, Schwinning in Duisburg-Hüttenheim und Cavcic in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen erreicht, denen wir für die Unterstützung herzlich danken. Die anderen 25 Firmlinge haben einen Sponsorenlauf zu Gunsten der Schulmaterialkammer im Caritascentrum Mitte durchgeführt.“

Meldung vom 10.06.2015




Caritas-Tagespflege „Mittendrin“ sät, pflanzt und erntet

„Kleine Oase“ als Biografie-Arbeit
„Schade, dass Sie keinen Garten haben“, äußerte sich vor einiger Zeit eine Angehörige.

Mit einem Garten kann die Tagespflege „Mittendrin“ zwar nicht dienen, dafür aber mit einer durch Pflanzkisten und Blumenkübel eingegrenzten Sitzecke, die die Tagesgäste unter Anleitung von Caritas-Mitarbeiterin Traudl Hoffmann nun nach eigenen Wünschen und Möglichkeiten gestalten und pflegen: „Denn auch auf kleinstem Raum kann man säen, pflanzen und ernten! Wir wollten nicht nur „fertige“ Blumen einpflanzen, sondern das Leben in Form von Wachsen, Reifen und Gedeihen beobachten. Schnell konnten wir das erste Grün erkennen oder auch aufgebrochene Samenkörner, aus denen ein kleiner Keim hervor lugte.

Das freut unsere Gärtner sehr“. Zumal manch einer früher selber einen Garten hatte oder einen bepflanzten Balkon. So ist das Pflanzen gleichzeitig auch eine Biografie-Arbeit, die Erinnerungen und Emotionen weckt. Und es gibt weitere „Nebenwirkungen“, berichtet die Demenz-Expertin: „Da wir uns in der Tagespflege „Mittendrin“ gerne gesund ernähren, haben wir nach dieser Pflanzaktion nun Kresse-Samen ausgesät. Die Kresse reichen wir dann zu den Mahlzeiten und streuen sie auf Brot, über die Kartoffeln oder auf den Salat.“

Meldung vom 10.06.2015




Heinrich-Brauns-Preis 2015:

Sozialzentrum St. Peter in Hochfeld ausgezeichnet
Die Jury des Heinrich-Brauns-Preises hat in diesem Jahr neben dem früheren Vorsitzenden der EKD und langjährigen Präses Nikolaus Schneider auch Klaus Peter Bongardt (Caritasverband Duisburg) und Schwester Martina (Pfarrei Liebfrauen) ausgezeichnet – die beiden Letztgenannten stellvertretend für das Sozialzentrum St. Peter in Hochfeld. In einer Feierstunde in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ überreichte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in Mülheim die Preise (je 5.000 Euro). In seiner Laudatio würdigte Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, die Gemeinschaftsaktion des Caritasverbandes Duisburg und der Pfarrei Liebfrauen so:

Eine hörende und dienende Kirche
Das Sozialzentrum St. Peter in Duisburg-Hochfeld, einem Stadtteil, in dem Menschen aus 91 Nationen leben, stehe für die „hörende und dienende Kirche, für die Einheit von Gottesliebe und Nächstenliebe“. Dort werde Kirche in einer ganz neuen Form als Glaubensgemeinschaft erlebt und erfahrbar. Das vorbildliche Engagement und die aufopferungsvolle Arbeit in einem Stadtteil, der von einer Vielfalt der Kulturen und Religionen gekennzeichnet sei, „ist das Glaubwürdigste, was wir als Christen für unseren Glauben vermitteln können“, unterstrich der ZdK-Präsident.

Caritas-Mann Klaus Peter Bongardt zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung und betonte: „Diakonische Kirche, wie wir sie im Sozialzentrum St. Peter gestalten, orientiert sich an den Bedürfnissen unserer Mitmenschen. In unserer Arbeit gehen wir davon aus, dass sie selbst die Experten sind und am besten wissen, was sie brauchen. Wir unterstützen sie dabei, unsere Netzwerke positiv zu nutzen.“ In seiner Rede dankte er Bischof Overbeck und der Jury sowie allen Menschen, die ihren unterschiedlichen Einsatz das Sozialzentrum St. Peter für die Menschen im Stadtteil spürbar werden lassen. Mit dem Heinrich-Brauns-Preis, ehrt das Bistum Essen alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die sich um die Katholische Soziallehre und die christlich-soziale Bewegung verdient gemacht haben. Der 1978 von Kardinal Franz Hengsbach gestiftete Preis erinnert an den Priester und Sozialpolitiker Heinrich Brauns (1868-1939), der als Seelsorger in Essen-Borbeck gewirkt und später als Reichsarbeitsminister (1920-1928) die deutsche Sozialpolitik geprägt hat.

Meldung vom 22.05.2015








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Claudia Weiss
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