Sozialstationen
Die Caritas-Sozialstationen versorgen kranke, alte und behinderte Menschen...
Seniorenmappe
Altersgerechte Angebote, Einrichtungen, Hilfen, Notruf, Sicherheit und Pflege....
Unterstützen Sie uns
Werden Sie Teil der Caritas Familie. Ihr Einsatz und Ihr Ehrenamt stärkt uns alle...
Jahreskampagne 2016:
„Mach dich stark für Generationengerechtigkeit“
Caritas Mitmach-Kampagne für Jung und Alt um Gesicht zu zeigen...

            Newsarchiv


Traueranzeige

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
liebe Partner und Freunde des Caritasverbandes,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser "Verband in Bewegung" ist derzeit ein "Verband in Trauer". Wir ringen mit der Realität und müssen uns mit der Tatsache auseinander setzen, dass unser Vorstand Thomas Güttner nicht mehr unter uns weilt. Dabei ist es wohltuend zu sehen, wie wir näher zusammen rücken, zueinander stehen, miteinander reden und schweigen. Und gemeinsam in unserer Kapelle am Wieberplatz Kerzen für ihn anzünden.

Beileidsbekundungen erreichen uns von vielen Seiten, für die ich mich auch an dieser Stelle im Namen von Caritasdirektor Ulrich Fuest herzlich bedanken möchte.

Claudia Weiss
Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation

Im Anhang finden Sie die Traueranzeige, die am 07.08.2015 in der Duisburg und Mülheimer Ausgabe der WAZ erschienen ist.

Anhang

Meldung vom 07.08.2015




Fit für Flüchtlinge

Essen/Oberhausen, 24.07.2015 // Die Caritas im Bistum Essen und das Bistum Essen starten eine Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. In einem vierteiligen Programm können sich Interessierte in Themen wie Asylrecht, Möglichkeiten und Grenzen der ehrenamtlichen Hilfe und Projektarbeit qualifizieren.

Ein weiteres Modul wird sich mit Fragen der Prävention von sexualisierter Gewalt beschäftigen. Die Reihe startet am 3. September. Die kostenlosen Schulungen finden an vier Abenden im September und Oktober in der Katholischen Familienbildungsstätte, Elsa-Brändström-Str. 11, 46045 Oberhausen statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

"Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von ehrenamtlichen Initiativen, Projekten und Aktivitäten für und mit Flüchtlingen. Mit den Schulungen unterstützen wir Menschen, die sich bereits engagieren oder noch auf der Suche einer Hilfsmöglichkeit sind", erklärt Andreas Meiwes, Direktor der Caritas im Bistum Essen. Die Teilnehmenden lernen Ehrenamtsprojekte der Flüchtlingsarbeit kennen und können Kontakte knüpfen. Die Schulungen sind kostenfrei und können auch einzeln besucht werden. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort möglich bei der KEFB Oberhausen, Tel. 0208 8599641, fbs.muelheim-oberhausen@bistum-essen.de. Weitere Infos unter www.caritas-essen.de und www.bistum-essen.de

Schulungsprogramm "Fit für Flüchtlinge" (siehe auch Anlage)
Modul 1: Asylrecht - eine Einführung
Termin: Donnerstag, 3. September 2015
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr

Modul 2: "Der Flüchtling und ich" - Aufgaben und Grenzen
Termin: Donnerstag, 10. September 2015
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr

Modul 3: Die Präventionsordnung für das Bistum Essen (Basisschulung)
Termin: Donnerstag, 24. September 2015
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr

Modul 4: "Was kann ich tun?" - Beispiele und Initiativen im Bistum Essen
Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2015
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr

Meldung vom 06.08.2015




Caritas trauert um Thomas Güttner

Vorstandsmitglied der Caritas Duisburg und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe unerwartet verstorben


Duisburg (cde) Völlig unerwartet ist Thomas Güttner, Vorstand der Caritas Duisburg, verstorben. Der 44-Jährige wurde am Freitag tot in seinem Haus aufgefunden. Er starb eines natürlichen Todes. Die genaue Ursache ist noch unbekannt.

„Wir alle sind zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Thomas Güttner und seiner Familie. Ihr und auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen wir Kraft, Zuversicht sowie den Trost und die Hoffnung, die uns unser Glaube verspricht. Wir haben einen wunderbaren Vorgesetzten und Menschen verloren“, sagt Güttners Vorstandskollege Ulrich Fuest, Caritasdirektor in Duisburg.

Güttner galt als Pflege-Experte. Nach einer Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten machte Güttner eine weitere Ausbildung zum Krankenpfleger. Nach Jahren in der ambulanten Pflege und als Bereichsleitung im Altenheim Marienhof war er zehn Jahre lang als Stabsstellenleiter der Caritas-Geschäftsführung tätig und zuständig für die Verbandsentwicklung, das Qualitätsmanagement, die Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing und den Arbeitsschutz. Berufsbegleitend absolvierte er ein Betriebswirtschaftsstudium. Im Mai 2010 wechselte er dann in den Vorstand und führte bis heute gemeinsam mit Caritasdirektor Ulrich Fuest den Verband.

Erst im Mai dieses Jahres wurde Güttner zum Vorsitzenden der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe der Caritas (AGEA) gewählt. „Durch seine hohe Fachkompetenz hat er sowohl die Arbeit der AGEA als auch den gesamten Bereich der ambulanten, offenen, teilstationären und stationären Altenhilfe im Ruhrbistum nach vorne gebracht“, würdigt Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes. „Die Caritas im Bistum Essen verliert mit Thomas Güttner einen engagierten, kompetenten und geschätzten Kollegen. Wir fühlen mit seiner Familie und den Mitarbeitenden der Caritas in Duisburg.“ (mik / ChG)

Meldung vom 04.08.2015




Caritas-Tagespflege „Mittendrin“ im Lehmbruck Museum:

Gäste genossen chinesische Impressionen
Die Zahl 8 bedeutet in China Glück. Und glücklich waren auch die Tagesgäste der Caritas-Einrichtung „Mittendrin“ bei ihrem Ausflug ins Lehmbruck Museum.

Mehr noch, sie waren überrascht, interessiert und inspiriert von der CHINA 8 Ausstellung „Neue Figuration – Erzählende Skulptur. Denn Museumspädagogin Friederike Winkler stellte jeweils einen Bezug zwischen den Kunstwerken und der Lebensgeschichte der Museums-Besucher her. So wurden die Kunstwerk tatsächlich „be-greifbar“, wie auch zuvor die verschiedenen verwendeten Materialien, die die Besucher ertasten konnten.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Caritas-Tagesgäste von der Arbeit „First Class“ des Künstlers Xu Bing. Dieses eindrucksvolle „Tigerfell“ in changierenden Farben besteht aus 600.000 Zigaretten der chinesischen Marke First Class. Eine kreative Boden-installation, die gleichzeitig als Mahnmal zu denken gab, denn der Vater des Künstlers starb an … Lungenkrebs.

Neben der sinnlichen Reise durch die Ausstellung China 8 gab es Kaffee, Plätzchen und eine verständliche Einführung. Nach einem schönen Tag in geselliger Runde und einem „Hauch von China“ kehrten die Seniorinnen und Senioren zufrieden nach Meiderich zurück. Mit dem guten Gefühl, einmal mehr „mittendrin“ gewesen zu sein.

Meldung vom 30.07.2015




Gemeindecaritas bittet dringend um Spenden

Immer mehr Seiteneinsteiger-Klassen brauchen Erstausstattung!
Sie kommen aus Spanien, Portugal oder Polen – die sogenannten Seiteneinsteiger-Klassen sind bunt gemischt. Doch der größte Teil der neuen Schüler kommt aus Rumänien und Bulgarien, nur mit dem sprichwörtlichen Hemd auf dem Leibe. Das sind fatale Startbedingungen, denn: „Zum Schulbeginn werden Weichen für das ganze Leben gestellt“, weiß Klaus-Peter Bongardt vom Caritasverband Duisburg. „Wer von Anfang an nicht mithalten kann, der ist uns bereits durch die Maschen des sozialen Netzes entglitten. Das können wir uns menschlich und gesellschaftlich nicht leisten!“

„Steck die Bildung in die Tasche“ Deswegen etablierte die Caritas neben den „Satt&Warm-Aktien“ für bedürftige Schulkinder, eine Aktion für Schulmittagessen und Winterkleidung, soeben das ergänzende Projekt „Steck die Bildung in die Tasche“: ein Aufruf, gut erhaltene Schultaschen zu spenden – natürlich werden auch neue Rucksäcke und Tornister gern entgegen genommen. „Für die Kinder wäre das eine Riesenfreude“, erklärt der Caritas-Mann. „Wenn man sieht, wie sehr sie sich hineinknien, wie sehr sie lernen wollen, dann tut es weh, sie mit stigmatisierenden Plastiktüten zu sehen, während vom Schicksal begünstigtere Mitschüler mit Markentaschen unterwegs sind. Hier wünschen wir uns mehr Chancengleichheit.“

Zahl der bedürftigen Schüler steigt Eine Schultasche ist jedoch erst der Anfang: Seit Jahren betreibt die Gemeindecaritas in Ko-operation mit Gemeinden und Ehrenamtlichen die unverzichtbaren Schulmaterial-kammern. Zu Beginn des letzten Schuljahres waren es bereits über 3000 Kinder, die sie dank der Spendenbereitschaft von Mitbürgern und Sponsoren in den letzten fünf Jahren unter-stützen konnten. Und ein Ende ist nicht in Sicht – im Gegenteil:

„Wir verzeichnen derzeit in manchen Stadtteilen unverhältnismäßig hohe Einschulungsraten“, so Bongardt. „In Hochfeld zum Beispiel gehen an jeder Grundschule vier erste Klassen an den Start, das sind zwölf Seiteneinsteiger-Klassen, mit Schülerinnen und Schülern, die altersmäßig in die erste bis vierte Klasse gehören. Hierbei handelt es sich um Kinder von Zuwanderern, Flüchtlingen und Asylbewerber, die ganz neu in Deutschland eingetroffen sind. Anders als ALGII Bezieher bekommen sie keinerlei Leistungen für Schulmaterialien. Dabei fängt Bildung mit der richtigen Ausstattung an.“ Das kann Bettina Grosser, Schulsozialarbeiterin an der Gemeinschaftsgrundschule Eschen-strasse (GGS) Wanheimer Ort, nur bestätigen. Sie erlebt das Schicksal dieser Kinder täglich hautnah: „Der Teufel steckt wirklich im Detail: Ein fehlender Füller erschwert das Lernen der Rechtschreibung, die wiederum Einfluss auf die gesamte Schullaufbahn hat.“

Eine katastrophale Kombination mit der ohnehin bestehenden Armut: „Die neuen Schüler aus Rumänien und Bulgarien haben tatsächlich gar nichts! Sie kommen im Winter mit Stoffschlappen in die Schule und haben natürlich auch keine Schulmaterialien. Im Rahmen unserer Hausbesuche erleben wir hautnah, dass ihre Familien wirklich am Hungertuch nagen.“

Ihre einzige Finanzierungsquelle ist das Kindergeld, wovon sie auch die Miete für die „wenig akzeptablen“ Wohnungen bezahlen müssen. Um dieser Not entgegen zu wirken, hat die Sozi-alarbeiterin gemeinsam mit dem Lehrerkollegium ein Elternspenden-Café veranstaltet: Hier konnten sich die Familien das Nötigste von den Sachspenden aussuchen.

„Unsere Familien sind sehr höflich und zurückhaltend. Anfangs befürchteten wir, sie würden nicht zugreifen, da es ihnen unangenehm ist. Doch durch die die Klassenlehrerin Sabine Pandel konnte viel Vertrauen aufgebaut werden - so war das Spenden-Café ein schöner Erfolg. Nun soll auch noch ein kostenloser Deutschkurs ins Leben gerufen werden. Die Männer wollen arbeiten, aber sie müssen erst Deutsch lernen und die kostenpflichtigen Kurse können sie sich nicht leisten. Auch hier müssen wir ansetzen“, so die Sozialarbeiterin.

Unverzichtbare Investition und: Chance! „Es sagt sich immer so leicht: Kinder sind unsere Zukunft!“, mahnt Caritas-Mann Klaus Peter Bongardt. „Doch die Deutschen bekommen immer weniger Kinder. Hier haben wir nun Kinder, die dringend integriert werden müssen…“

In diesem Sinne versteht auch Caritas-Vorstand Thomas Güttner den vielseitigen Einsatz rund um das jeweils betroffene Kind und seine Familie „als unmittelbare Hilfen, die unsere darüber hinaus gehende Aufgabe ergänzen, als Stadtgesellschaft wirksame und tragfähige Konzepte eines interkulturellen Zusammenlebens zu etablieren: Bildungsteilhabe und Chancengerechtig-keit sind dabei unverzichtbare Zukunftsbausteine.“

Das haben über die Jahre viele Spender und Sponsoren erkannt, Privatleute wie Firmen. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Bongardt. „Seit fünf Jahren unterstützt uns z.B. auch ver-lässlich und finanzkräftig die Sparkasse Duisburg, die uns dadurch zu einer wichtigen Pla-nungssicherheit verhilft. Sie hat die jährliche Spende für das Jahr 2015 auf 15.000€ erhöht! Die entsprechenden Schulmaterialien haben wir schon ausgegeben, so dass wir weiterhin potenzielle Spender um Solidarität bitten. Immerhin geht es nicht zuletzt um die Zukunft unserer Stadt.“

Spendenkonto:
Sparkasse Duisburg
„Schulmaterialkammer“
BIC: DUISDE33XXX
IBAN: DE14 3505 0000 0200 1043 05

Meldung vom 25.06.2015




Weltoffen, engagiert und solidarisch

Duisburger Appell
In einem gemeinsamen Appell wenden sich namhafte Unterzeichner aus Politik, Kirche, Wohlfahrtsverbänden u.v.m. an die Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt. Dort heißt es mit Blick auf Millionen von traumatisierten Flüchtlingen weltweit unter anderem:

"Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht. Deshalb verpflichten wir uns, die Asylsuchenden auf dem Weg in eine sichere Zukunft zu unterstützen und in unserer Stadt willkommen zu heißen. Wir bitten die Duisburger Bürgerinnen und Bürger dabei um Unterstützung. Gemeinsam wollen wir auch weiterhin das weltoffene und tolerante Gesicht unserer Stadt zeigen."

Den ganzen Inhalt finden Sie hier:

Anhang

Meldung vom 24.06.2015








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de