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Caritas-Tagespflege „Mittendrin“ in Meiderich:

Backen und Besinnung im Mai Auch wenn der unbeständige Mai sich wie ein andauernder April präsentiert – der guten Laune der Caritas-Tagesgäste tut dies keinen Abbruch. Kein Wunder, denn das Programm bleibt beständig gut und vor allem: abwechslungsreich. So gab es im Marienmonat Mai denn auch eine kleine gemeinsame Maiandacht. Traudl Hoffmann erzählt: „Marienlieder und Rosenkranzgebete luden zur Besinnung ein und riefen Erinnerungen wach. Manch eine kleine Träne kullerte still, die beim anschließenden gemütlichen Waffelessen jedoch schnell wieder trocknete.“ Getröstet und zufrieden machten sich die Gäste nach einem weiteren „Mittendrin-Tag“ in schöner Gemeinschaft auf den Weg nach Hause - umsichtig chauffiert vom Taxi-Unternehmen Verwoerd.

Weitere Gäste sind herzlich willkommen: Telefon 0203 70 90 230 – 20. Unter dieser Nummer gibt es auch gratis Schnuppertage sowie Beratung zur Finanzierung durch die Pflegekasse.

Meldung vom 20.05.2016




Rotary unterstützt Schulmaterialkammern: Nachfrage steigt!

Caritas-Mann Klaus Peter Bongardt darf sich einmal mehr über eine Spende des Inner Wheel Clubs Duisburg freuen:

Beim Frühlingsempfang, einer jährlichen Benefizveranstaltung der "Duisburger rotarischen Familie", haben die Beteiligten insgesamt 1.620,00 € für die Schulmaterialkammern gesammelt. Zur Duisburger rotarischen Familie gehören der Rotary Club (RC) Alte Abtei, der RC Duisburg, der RC Rhein-Ruhr, der RC Walsum und der Inner Wheel Club Duisburg.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und sind dankbar, dass es solche Initiativen gibt“, so Bongardt, „denn nur so können wir bei drastisch steigender Nachfrage auch weiterhin helfen. Wir bestellen zurzeit mit Hochdruck die Materialien im Gesamtwert von rund 25.000€ - nur für den Beginn des kommenden Schuljahres! Wir bereiten uns auf einen richtig großen Ansturm in der letzten Woche der Sommerferien vor, da neben unseren üblichen Besuchern zusätzlich immer mehr Geflüchtete diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

Meldung vom 20.05.2016




Caritas im Ruhrbistum: Video "Botschafter der Toleranz"

Der Umgang mit den Flüchtlingen bleibt eine große Herausforderung für uns alle. Die Caritas ist hier ganz besonders gefordert, die Menschen dabei zu unterstützen, in unserer Gesellschaft anzukommen. In dem Video "Botschafter der Toleranz" zeigt die Caritas exemplarisch am Beispiel des Projektes Vis (a) Vis in Mülheim, wie Caritas Flüchtlingshelferinnen und -helfer im Bistum Essen dazu beitragen:

https://www.youtube.com/watch?v=4eOpw_Vz6WM
(Bitte markieren und kopieren.)

"Wir erzählen von den Fluchtschicksalen und Zukunftsplänen der Menschen. Der Beitrag ist unser Plädoyer für Menschenfreundlichkeit, für Begegnung und eine Einladung zum Mitmachen. Denn wer sich für Flüchtlinge engagiert, bekommt auch etwas zurück. Jeder der sich in die Begegnung mit den Menschen begibt, ist ein Botschafter für Toleranz", so Christoph Grätz vom Diözesancaritasverband Essen.

Meldung vom 19.04.2016




Deutschland ist kein Verelendungsweltmeister

Die Armutsdebatte hilft den Armen nicht, meint Caritas Generalsekretär Cremer. Dennoch bleibe Armut bleibe ein drängendes Problem

Mülheim (cde) Caritas-Generalsekretär Prof. Dr. Georg Cremer wirbt für eine Versachlichung der Armutsdebatte. "Wenn wir die reflexartigen Reaktionen auf die Armuts- und Reichtumsberichterstattung sehen, könnte man den Eindruck gewinnen, Deutschland sei nicht nur Export-, sondern vor allem Verelendungsweltmeister", sagte Cremer am Donnerstagabend bei einer Diskussion in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr. "Diese Armutsdebatte hilft vor allem einer Gruppe nicht: den Armen", so der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes.

Unter dem Titel "Die tief zerklüftete Republik - Armut in Deutschland" debattierte Cremer mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Caritas. Er wendet sich vor allem gegen eine Rhetorik vom zerklüfteten Land und der sozialen Schere, die immer weiter auseinandergehe. Skandalisierungen seien deshalb so gefährlich, weil sie die Mittelschicht, die für eine stabile Gesellschaft so wichtig sei, verängstige und verunsichere. "Abstiegsängste der gesellschaftlichen Mitte gehen zu Lasten der Armen", so Cremer.

Wohlfahrtsverbände - auch die Caritas - hätten die Aufgabe, ihre Finger in gesellschaftliche Wunden wie Armut, Ungerechtigkeit und mangelnde Teilhabe zu legen. Aber es sei wichtig, dabei bei den Fakten zu bleiben und nicht durch Skandalisierung Stimmung zu machen. Direkt Bezug nahm Cremer auf das vielfach besprochene Buch "Verteilungskampf" des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. Er teile nicht die Sichtweise, die soziale Marktwirtschaft in Deutschland existiere nicht mehr. Auch wandte sich Cremer gegen die Aussage, es werde in Deutschland zu viel umverteilt. So wichtig mehr Chancengerechtigkeit sei, ein leistungsfähiges Transfersystem sei unverzichtbar." Cremer erklärte in seinem Impulsvortrag, wie Einkommensarmut in Deutschland berechnet würde, und dass es sich hier um einen relativen Begriff handele.

"Sicher ist das Ruhrgebiet besonders stark betroffen von Armut, insbesondere Stadtteile, die mit krassen sozialen Problemen kämpfen", räumte Cremer ein. Insgesamt sei die Situation aber in Deutschland seit etwa 2005 annähernd stabil, was die Armutsentwicklung angehe. "Das ist sicher kein Grund, zufrieden zu sein", kommentierte Cremer. Armut bleibe ein drängendes Problem. Auch die generelle Kritik an Hartz-IV teilt der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands nicht. Die vergleichsweise höhere Zunahme der Armut in Deutschland sei in den Jahren vor der Einführung der Reform, also vor 2005, zu verzeichnen gewesen. Cremer forderte von der Politik, besondere Armutsrisikogruppen im Blick zu behalten wie etwa Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, gering Qualifizierte, Wohnungslose und Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität. Ein zunehmendes Problem stelle künftig auch die Altersarmut dar. Ruhrgebiet: "Wir schaffen Generationen von Armen"

Ein prominent besetztes Podium diskutierte Cremers Vortrag mit den rund 70 Gästen. Karl-Josef Laumann, Staatssekretär, Präsidiumsmitglied der CDU und ehemaliger Minister für Arbeit, Integration und Soziales in NRW, etwa betonte, dass Politik nicht auf alle Probleme eine Antwort biete, wie beispielsweise die hohen Scheidungsraten, die nach wie vor ein Armutsrisiko bedeuteten. "Die Politik kann hier nur die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, etwa bei Alleinerziehenden durch den U3-Ausbau, verbessern." Laumann bemängelte zudem, dass das Schulsystem unzulänglich sei, weil es keine Zeit für Problemkinder mehr habe. "Es ist ohnehin durch die Abschaffung der Förderschulen und die Anforderungen der Inklusion bis an die Grenze belastet und nun zusätzlich mit den Flüchtlingen. Wir brauchen mehr Personal in unseren Schulen, Lehrer und Sozialarbeiter", so Laumann. Auf die besondere Armutslage im Ruhrgebiet wies Prof. Dr. Franz Lehner, em. Professor für angewandte Sozialforschung an der Ruhr-Universität Bochum hin. Er bemängelte, dass der Strukturwandel im Ruhrgebiet zum Teil falsch angepackt werde. So würden ehemalige Industriestandorte, an denen viele Tausend Menschen gearbeitet hätten, zu Billiglohnsektoren, wie etwa das Opelgelände in Bochum, auf dem sich DHL angesiedelt hätte. So würden im Ruhrgebiet Problemquartiere geschaffen, in denen "wir über Bildungsungerechtigkeiten Generationen von Arme schaffen." Dr. Judith Niehues, Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten beim Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, ergänzte, dass das Ruhrgebiet in nahezu allen Armutsparametern über dem Durchschnitt liege, wie zum Beispiel bei der Hartz-IV-Quote. Es sei ein großes Problem, dass Wohnort und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen hier besonders krass zusammenhingen. Dr. Jürgen Holtkamp, Leiter der Abteilung Beratung, Erziehung & Familie bei der Caritas im Bistum Essen, verwies in seinem Beitrag darauf, dass Arbeitslosigkeit nach wie vor der Armutsverursacher Nummer eins sei. Sozialer Sprengstoff entstünde, weil ganze Bevölkerungsgruppen sich abgehängt fühlten und in die Selbstisolation gingen.

Die Veranstaltung wurde gefördert von der FASEL-Stiftung. (ChG)

Meldung vom 08.04.2016




Frohe Ostern!

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich noch an unseren Ostergruß aus dem letzten Jahr? Vermutlich nicht. Dabei ist er so schön und tröstlich, dass wir Ihnen an dieser Stelle die schönen Zeilen von Andreas Knapp noch einmal genau so präsentieren möchten - "alle Jahre wieder"...:

Bilanz
schon eine halbe Ewigkeit
hat der Buchhalter-Engel
alles Negative notiert
jede Verfehlung festgehalten
jetzt aber schielt er
ungläubig durch die Lesebrille
unter den goldenen Locken
der Stirn strenge Falten
kratzt sich mit der Flügelspitze hinterm rechten Ohr
wo ist der Rechenfehler
woher kommt nur am Ende das Plus
es ist ein Kreuz
sagt ER beruhigend
und lächelt
eine ganze Ewigkeit

In diesem Sinne wünscht der Caritasverband Duisburg allen Leserinnen und Lesern, allen Klienten, Patienten, Mitarbeitern und Freunden des Verbandes ein frohes Osterfest!

Meldung vom 21.03.2016




Weihnachten mit der Caritas

"Keys of Hope" ist eine Kampagne von Caritas international, die auf die Not der Flüchtlinge aufmerksam macht, ein Zeichen für menschliche Solidarität setzt und um Spenden für die Flüchtlingshilfe der Caritas wirbt.

Am 15. März 2016 jährt sich zum fünften Mal der Beginn des syrischen Bürgerkriegs. Derzeit leben rund acht Millionen Syrerinnen und Syrer als Binnenvertriebene auf der Flucht in ihrer Heimat, etwa 4,6 Millionen sind in die syrischen Nachbarländer Jordanien, Libanon, Irak sowie die Türkei geflohen. Rund 700.000 Syrerinnen und Syrer halten sich in der Europäischen Union auf. Diese Menschen lassen alles hinter sich – ihre Familie, ihre Freunde, ihr Zuhause. Mit ihnen reisen Angst und Unsicherheit, aber auch Träume und Hoffnungen. Hoffnung, vielleicht eines Tages wieder nach Syrien zurückkehren zu können. Eines aber begleitet viele Syrer auf ihrer Flucht: der eigene Haustürschlüssel – vielleicht aus Gewohnheit, vielleicht als Erinnerung an die vergangene Zeit und an zurückgelassenen Besitz, vielleicht auch in der Hoffnung, eines Tages wieder die Tür zum eigenen Zuhause aufschließen zu können. Der britische Reportage-Fotograf Bradley Secker hielt diese stummen Begleiter in seiner Fotostrecke „Syrian Nakbar“ erstmals fest und dokumentierte sie als Symbol für die Hoffnung von Flüchtlingen. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, greift diese mit ihrer Kampagne "Keys of Hope" auf.

In mehreren syrischen Städten sowie am Küstenstreifen des Mittelmeeres und weiteren Orten arbeitet Caritas international mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Opfer der Gewalt werden unter anderem mit Nahrungsmitteln, medizinischer Hilfe, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen und Mietbeihilfen unterstützt. In Jordanien und im Libanon hat Caritas zudem rund 30 Anlaufstellen für Flüchtlinge eingerichtet. Auch auf der gesamten Transitroute von der Türkei über Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien ist Caritas international über ihre lokalen Partnerorganisationen in der Nothilfe für die Flüchtlinge aktiv.

Weitere Infos: http://www.caritas-international.de/keys-of-hope-kampagne

Spendenkonto:
Caritas international
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

Meldung vom 15.03.2016








Ansprechpartnerin
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