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            Newsarchiv


Caritasrat des Caritasverbandes Duisburg e. V. wählt neuen hauptamtlichen Vorstand


In der Sitzung des Caritasrates am 1. September 2009 wurde der hauptamtliche Vorstand des Caritasverbandes Duisburg e. V. gewählt. Zum Vorstandsvorsitzenden mit dem Titel Caritasdirektor wurde der bisherige Geschäftsführer Herr Hans-Jürgen Kocar und als weiteres hauptamtliches Vorstandsmitglied der bisherige stellvertretende Geschäftsführer Herr Ulrich Fuest gewählt. Laut Satzung waren Sie vorher durch den Administrator, Herrn Weihbischof Vorrath, als Kandidaten bestätigt worden.

Im Frühjahr 2009 hat das Bistum Essen eine neue Mustersatzung für die Orts- und Kreiscaritasverbände erlassen. Nach dieser neuen Mustersatzung ist es zukünftig möglich, dass Ortscaritasverbände durch einen hauptamtlichen Vorstand geführt werden. Die Gremien des Caritasverbandes Duisburg hatten schon im Jahre 2008 beschlossen, die zu diesem Zeitpunkt gültige Satzung der neuen Mustersatzung anzupassen.

Am 21.04.2009 fand die letzte Vertreterversammlung des Duisburger Caritasverbandes statt. In dieser Sitzung wurde die neue Satzung verabschiedet. Nach der neuen Satzung tagte dann erstmals die Delegiertenversammlung am 30.06.2009. In dieser Versammlung wurde dann der siebenköpfige Caritasrat gewählt. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Caritasrates wurde Herr Stadtdechant Lücking zum Vorsitzenden und zu seinem Stellvertreter Herr Dechant Leenders aus Duisburg-Walsum (Bistum Münster) gewählt. Weitere Mitglieder des Caritasrates sind: Frau Ursula Gräfe, Frau Ingeburg Röttges, Herr Jürgen Haberl, Herr Ulrich Heisterkamp und Herr Rechtsanwalt Andreas Heinz.

Meldung vom 05.09.2009




Caritas begrüßt 100. Hausnotruf-Kundin in Duisburg


Da staunte Frau Goedel aus Duisburg-Rheinhausen nicht schlecht: Am vergangenen Montag bekam sie unverhofft einen dicken Blumenstrauß überreicht. Geburtstag? Nein – die Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstationen im Duisburger Westen, Frau Anja Keil, begrüßt die 78jährige Frau Goedel als 100. Kundin des Hausnotrufsystems. Seit Ende letzten Jahres bietet die Caritas in Duisburg auch den Hausnotruf an, der schon so manchem alten und kranken Menschen gute Dienste erwiesen hat. „Ich fühle mich einfach sicherer – es ist schnell jemand vor Ort und kann mir helfen“ – begründet Frau Goedel ihre Entscheidung für den ortsnahen Dienst der Caritas. „….besonders gut finde ich, dass die Schwestern und Pfleger aus der Sozialstation zum Einsatz kommen, die ja alle in der Nähe wohnen.“ Die Nachfrage nach dem Hausnotrufsystem hat sich in den vergangenen Monaten weiter erhöht.

„Viele Menschen leben alleine, sind gehbehindert oder sonstwie eingeschränkt und haben Angst zu stürzen und niemand bemerkt etwas“ – Anja Keil weiß, wo von sie spricht: seit über 13 Jahren leitet sie die Caritas-Sozialstation und kennt die Ängste und Befürchtungen vieler älterer Menschen.

„Unser Notrufsystem bietet verschiedenste Möglichkeiten: das geht vom einfachen Notruf-Piper bis hin zum Rauchmeldesystem oder einer Wasserstandsanzeige“. Peter Kirstein montiert die Geräte im gesamten Duisburger Stadtgebiet. Zu ihm hat Frau Goedel direkt einen besonderen „Draht“ gefunden und nun kommt er auch zusätzlich einmal wöchentlich zur Alltagsbegleitung zu ihr um Einkäufe zu erledigen oder ein wenig mit ihr zu plaudern. „Die Nähe zu den Menschen ist uns wichtig. Wir haben zwar eine übergeordnete Zentrale für die eingehende Hausnotrufe, die Einsätze werden jedoch durch die entsprechenden Mitarbeiter in den zuständigen Sozialstationen vor Ort erbracht.

So verkürzen sich die Anfahrtszeiten im Notfall und wir können flexibel reagieren.“ ( Anja Keil, Pflegedienstleitung). Die Caritas setzt für diese Tätigkeit ausschließlich examinierte Alten- und Krankenpflegekräfte ein. Ein Pluspunkt, der für Qualität bürgt.
Im Wohnhaus von Irmgard Goedel befindet sich auch das Begegnungs- und Beratungszentrum „Emil-Bosbach-Haus“ der Caritas. Hier bieten sich täglich wechselnde Angebote zur Alltagsgestaltung an. Zur Mittagszeit lädt das Haus zum „offenen Mittagstisch“ ein – für das zweite Halbjahr sind Aktivitäten wie ein Nachbarschaftsfest am 07.09.2009 mit großem Reibekuchenessen sowie ein Oktoberfest vom 12.-16.10.2009 vorbereitet. Es wird also auch im Haus nicht langweilig.

Frau Gödel hat ihren Notruf bisher noch nicht benötigt – „nur zum Test“ habe sie einmal mit Herrn Kirstein die Leitzentrale angefunkt. „Eine freundliche Stimme meldete sich und fragte nach meinem Befinden“. Falls die Kunden nicht mehr antworten können, wird sofort der Notfallplan in Kraft gesetzt, der bei Abschluss des Vertrages gemeinsam mit den Kunden und den Angehörigen erstellt wird.

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Meldung vom 26.08.2009




Caritas-Besuch in Bosnien


Die sichtbaren Spuren des Krieges sind größtenteils verschwunden. Überall wird gebaut und renoviert. Die Löcher der Granat- und Raketeneinschläge decken Zement und Ziegelsteine zu. Wer in diesen Wochen die bosnische Hauptstadt Sarajevo besucht, glaubt nicht, dass hier vor 15 Jahren ein schrecklicher Krieg getobt hat. Das Leben in der Innenstadt pulsiert. Die Straßencafes sind gut besucht. Auf den Einkaufsstraßen flanieren die Menschen. In dem Balkanstaat scheint sich das Leben normalisiert zu haben.

Doch die angeblich „heile Welt“ im einwohnerreichsten Zentrum von Bosnien und Herzegowina trügt. Einer, der es wissen muss, ist Kardinal Vinko Puljić, der Erzbischof von Sarajevo. Wie es um sein Land bestellt ist, erzählt er den Gästen, die er im Bischofshaus empfängt: dem Direktor des Caritasverbandes Duisburg, Hans-Jürgen Kocar, dem Motor der Bosnienhilfe der Duisburger Caritas, Heribert Hölz, sowie drei begleitenden Journalisten. In ruhigen, ganz unaufgeregten Worten schildert der Kardinal die Situation. Dabei schwingt Sorge in seiner Stimme mit, aber keine Resignation. „Der Dayton-Vertrag hat im Jahre 1995 zwar den Krieg, der rund 100.000 Menschenleben forderte, beendet, aber das Land territorial geteilt und auch die Privilegien geteilt“, sagt er. Einen Staat Bosnien-Herzegowina werde es erst dann geben, wenn die drei Entitäten aus muslimischen Bosniern, überwiegend katholischen Kroaten und den orthodoxen Serben aufgeben würden.

Bosnien und Herzegowina - ein Gebilde, ein Kunstprodukt, ein Protektorat mit vielen ethnisch-religiösen Konflikten. „Viele haben an diesem so genannten Staat gebastelt. Und deshalb sieht es hier so schlimm aus“, so der Kardinal. Es sei nicht zu erkennen, was die internationale Gemeinschaft mit seinem Land vorhabe. „Bei den Starken verhält sie sich diplomatisch, die Schwachen ignoriert sie“, beklagt Puljić. Sein Land werde von den USA und der Europäischen Union nach wie vor wie ein "Spielball" behandelt. Von der EU wünscht sich der Kardinal „mehr Initiative im Hinblick auf Verfassung und Staatsgefüge“.

Die Katholische Kirche erhalte keinerlei staatliche Unterstützung. „Wir bekommen nur Ihre caritative Unterstützung“, so der Kardinal. Er selbst lebt in Sarajevo in einem Haus, dessen Eigentumsverhältnisse bei Gericht noch anhängig sind. Aber er klagt nicht, sondern schaut nach vorne: „Wir bauen langsam alle Strukturen vor Ort auf, pastoral und sozial-caritativ.“ Und er dankt der Duisburger Caritas für die lange und kontinuierliche Hilfe: „Danke, dass Sie uns nie allein gelassen haben.“

Seit 1992 gibt es die Bosnienhilfe des Caritasverbandes Duisburg. Rund 120.000 Euro an Geldspenden sowie Sachspenden in etwa gleicher Höhe kommen jährlich den Menschen in Bosnien-Herzegowina in zahlreichen Projekten zugute. Eines dieser Projekt ist die Suppenküche für Bedürftige in Sarajevo. „Rund 180 Essen bringen wir täglich in die Häuser, bis zu 120 Menschen bitten täglich an unserer Sozialdienststelle um eine Mahlzeit“, berichtet Dr. Don Pero Brkić, Caritasdirektor der Diözese Sarajevo. Er ist dankbar für die Hilfe aus Duisburg: 5.000 Euro übergibt ihm Heribert Hölz. (do)

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Meldung vom 26.08.2009




Größe der Schulmaterialkammer Süd überraschte die Kinder


(von Horst Ambaum, Fachbereich Gemeindecaritas, Caritascentrum Süd)

Die Maxikinder der Katholischen Kindertagesstätte von St. Judas Thaddäus – Buchholz,, die in diesem Jahr eingeschult werden, haben die Schulmaterialkammer Süd tatkräftig unterstützt. So haben sie zum Beispiel Lesezeichen gebastelt und auf dem Buchholzer Wochenmarkt, zusammen mit leckeren Waffeln, an viele interessierte Buchholzer Bürgerinnen und Bürger verkauft.

Der Erlös von rd. 400,00 Euro kam der Schulmaterialkammer Süd, eine Gemeinschaftsaktion der Kath. Pfarrei St. Judas Thaddäus und des Caritascentrum Süd, zugute.

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Über die Hilfe der Kinder freuten sich die ehrenamtlichen Helferinnen (vlnr) Monika Lipperheide, Ute Horsten, Maria Waldner und Christiane Horsten (Kita-Leiterin)

Am 13.08.2009 hatten die aktiven Kinder die Schulmaterialkammer besucht, von der sie sich vorher kein rechtes Bild machen konnten. Denn das, was sie zu sehen bekamen und bestaunten, hatte nun wirklich nichts mit einer „Kammer“ zu tun. Ganz im Gegenteil: die Kinder waren erstaunt über die Größe der Kammer und das reichhaltige Schulmaterial. Mit Stolz erfuhren die Kinder von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, dass ein Teil der Schulmittel von der erarbeiteten Spende der Kindergartenkinder angeschafft werden konnte. Einige von ihnen werden nun auch zum ersten Mal die Schule besuchen und stellten mit Freude fest, dass sie ähnliches Material für den Schulanfang besitzen.

Dass es Familien gibt, die sich solche Dinge für ihre Kinder nicht so einfach leisten können und deshalb auf die Unterstützung der Schulmaterialkammer angewiesen sind, machte so manches Kita-Kind nachdenklich.

Meldung vom 16.08.2009




Schulmaterialkammern öffnen wieder...


Bereits vier Schulmaterialienkammern konnte die Caritas mit Hilfe der Pfarreien und der KolpingJugend und den vielen Spendern und Spenderin in Duisburg bereits eröffnen. In Hamborn, Meiderich, Hochfeld und im Duisburger Süden . Dort können Kinder aus ALG-II-Familien gegen Vorlage ihres Hartz-IV-Nachweises und Personalausweises Schulmaterialien bekommen.

Natürlich können alle vier Kammern Sach- und Geldspenden gut gebrauchen!

Verwendungszweck: Schulmaterialienkammer
Caritasverband Duisburg e.V.
Sparkasse Duisburg
Konto 200 104 305
BLZ 350 500 00

Schulmaterialkammer im CaKaDu-Treff
Brückenstr. 30, 47053 Duisburg
12. - 14. August 16 - 17:30 Uhr
17. - 21. August 16 - 17:30 Uhr

Schulmaterialkammer St. Norbert
Norbertuskirchplatz 8, 47166 Duisburg
12. - 14. August 15:30 - 17 Uhr
17. - 21. August 15:30 - 17 Uhr

Schulmaterialkammer Meiderich
Laaker Str. 4, 47137 Duisburg
13. - 14. August 15 - 17 Uhr
17. - 21. August 15 - 17 Uhr

Caritascentrum Süd
Sittardsberger Allee 32
12. - 14. August 16 - 17:30 Uhr
17. - 21. August 16 - 17:30 Uhr

Informationen erhalten Sie auch gerne über unsere Caritascentren! Oder die Gemeindecaritas!

Meldung vom 5.08.2009








Ansprechpartnerin
Claudia Weiss
Wieberplatz 2
47051 Duisburg
Telefon: (0203) 2 95 92-21
cwe@caritas-duisburg.de