An wen können sich Betroffene wenden?
Die Caritas Duisburg arbeitet im Zuge ihrer Aufarbeitungsprojekte eng mit der Universität Ulm zusammen. Die Interviewphase der Studie für das ehemalige Kinderdorf „Maria in der Drucht“ wurde im April 2026 abgeschlossen. Aktuell werden die Interviews wissenschaftlich ausgewertet.
Betroffene, ihre Angehörigen sowie ehemalige Mitarbeitende, die ihre Geschichte auch nach Abschluss der Interviewphase noch einbringen oder ihre Erfahrungen teilen möchten, können sich weiterhin an die zuständigen unabhängigen Ansprechpersonen des DiCV Essen wenden. Informationen zu den unabhängigen Ansprechpersonen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.
Betroffene, ihre Angehörigen sowie ehemalige Mitarbeitende, die Fragen oder Anmerkungen zur Interviewstudie oder zum Abschlussbericht haben, wenden sich bitte an:
Dr. Judith Streb
Universität Ulm
Lindenallee 2
89312 Günzburg
Tel.: 08221 / 96-2868
E-Mail: judith.streb@uni-ulm.de
Frau Dr. Streb ist wochentags von 7:00 bis 12:30 Uhr persönlich für Sie erreichbar.

Im Zuge der Maßnahmen zur Aufarbeitung von Fällen sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt im ehemaligen Kinderdorf „Maria in der Drucht“ hat die Caritas Duisburg eine wissenschaftliche Interviewstudie beauftragt.
Die Interviewstudie gab Betroffenen, ihren Angehörigen sowie ehemaligen Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in einem geschützten Rahmen zu schildern. Ihre Perspektiven wurden gehört und sind in die Aufarbeitung eingeflossen. So tragen sie zu einem umfassenderen Bild von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt im ehemaligen Kinderdorf „Maria in der Drucht“ bei.
Den vollständigen Aufruf zur Teilnahme an der Interviewstudie finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Ablauf der wissenschaftlichen Interviewstudie erhalten Sie hier.