Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
Die Fachberatungsstelle des Caritasverbandes Duisburg e.V. besteht seit 2013 und befindet sich im Caritaszentrum Mitte am Dellplatz.
Wenn es um sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche geht, bieten wir einen geschützten Rahmen für Beratung, Stabilisierung und Begleitung. Wir unterstützen Betroffene, Angehörige sowie pädagogische Fachkräfte und engagieren uns in Präventions- und Bildungsarbeit im gesamten Duisburger Stadtgebiet.
Wir arbeiten eng mit anderen Fachberatungsstellen in Duisburg zusammen und sind Teil eines großen, multiprofessionellen Netzwerks gegen sexualisierte Gewalt an jungen Menschen.
Unsere Arbeit ist vertraulich, traumasensibel und richtet sich nach den Bedürfnissen und dem Wohl der betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihrer Bezugspersonen.
Selbstverständlich unterliegt unsere Beratung der Schweigepflicht.
- Beratung für Kinder und Jugendliche, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, sowie für deren Angehörige und/oder Bezugspersonen/Freund*innen
- Beratung für Kinder, die sexualisiertes Verhalten zeigen und deren Angehörige und/oder Bezugspersonen
- Unterstützung und Stabilisierung betroffener junger Menschen
- Einschätzung (Vermutungsabklärung) bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt
- Bei Bedarf: Einleitung von Schutz- und Hilfsmaßnahmen
- Team- und Fallberatung im Umgang mit (vermuteter) sexualisierter Gewalt für Fachkräfte aus Kita, Schule, Verein, Gemeinde usw., auf Wunsch auch anonym
Zusätzlich bieten wir in Kooperation mit anderen Duisburger Fachberatungsstellen individuelle Präventionsangebote für Kinder, Eltern und Fachkräfte an, zum Beispiel:
- Workshops an Grundschulen und weiterführenden Schulen
- Elternabende und Elterncafés
- Fortbildungen für Lehrkräfte, Pädagog*innen und Fachkräfte zu verschiedenen Themen wie z.B.: Aktuelle bundesweite Fallzahlen zu sexualisierter Gewalt, Sexualisierte Gewalt unter Geschwistern, Übergriffe unter Kindern / Peergewalt, Digitale sexualisierte Gewalt, Strategien von Täter*innen und Verfahrenswege und Hilfsmaßnahmen